Historische Helme & Helmzubehör – Antike, Mittelalter & Neuzeit
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Rundes Lederband aus Ziegenleder 2 mm – Meterware für Mittelalter, Reenactment & Lederarbeiten
Durchmesser ca. 2 mm
Weich, flexibel und gut zu knoten, flechten und verschnüren
Ideal für Ledera…
Handgefertigte Ledersehne, 2,5 mm – Robustes Lederband als Meterware für Reenactment, Lederarbeiten und historische Handwerksprojekte
Helmständer Metall schwarz
Helmbuschhalter Centurio Messing
Helmständer Holz
Helmbuschhalter Optio Messing
Helmbuschhalter Zenturio Messing
Helmbuschhalter Optio aus Messing – Halterung für Holz-Helmbusch bei Römerhelmen
Ersatznieten f. Beckenhauben (12 Stück)
gepolsterte Bundhaube natur
gepolsterte Bundhaube schwarz
gepolsterte Bundhaube Eckwin natur
gepolsterte Bundhaube Eckwin schwarz
Stoffhaube extra gepolstert
Helmständer Holz
Bundhaube gepolstert
Helmständer aus Massivholz
Helmständer aus Holz schwarz
Helminlett aus Stoff
Helminlett aus Leder mit Kinnriemen – Hochwertiges Helm-Inlay aus Rindsleder für Mittelalter & Schaukampf
Handgefertigter Helmständer aus Holz
Stoffhaube gepolstert
Helmständer lackiert
Rundriemen aus Ziegenleder – 25 Meter Rolle (2 mm Durchmesser)
römischer Helmbusch Crista rot
römischer Helmbusch Crista blond
Kettenbrünne mit Leder BMS brüniert 8mm
Kettenbrünne mit Leder BMS verzinkt 8mm
römischer Helmbusch Crista beige
römischer Helmbusch Crista rot
Kinder-Römerhelm aus Stahl
Hirnhaube Nymandus
Kettenbrünne BTW mit Leder 8mm
Deutscher Morion Helm – 16. Jahrhundert – Landsknecht Helm aus Stahl
König Arthur Helm aus Stahl – Frühmittelalter Spangenhelm mit Nasal, 1,2 mm Stahl, Lederinlet & Kinnriemen
Römischer Legionärshelm „Galea / Cassis“ aus Stahl (1 mm) – mit Stirnreif (Frontale) & beweglichen Wangenklappen, messingverziert | Einzelstück zum Sonderpreis
Helmbusch f. korinthische Helme
Normannischer Nasalhelm – authentischer Mittelalterhelm aus 1,6 mm Stahl mit Lederinlay & Kinnriemen
Mittelalterliche Hirnhaube aus 2 mm Stahl – Schaukampftauglicher Helm des 13. Jahrhunderts
Mittelalterlicher Eisenhut, 13. Jahrhundert – 1,6 mm Stahl, schaukampftauglich
Gefertigt aus ca. 1,6 mm starkem Stahl
Charakteristische Form mit konisc…
Italo-Korintherhelm
Gladiatorenhelm Maximus
Hirnhaube Bero – Mittelalterlicher Helm aus 2 mm Stahl, schaukampftauglich
Gladiatorenhelm Maximus
Deutscher Stahlhelm M42
Landsknechthelm Deutscher Morion
Großer Helm Pembridge – Replik von ca. 1370 aus 1,2 mm Stahl
Morion mit Lederinlet
Historische Helme und Helmrepliken von der Antike bis zur Neuzeit
Helme gehören zu den charakteristischsten Bestandteilen historischer Rüstungen und militärischer Ausrüstung. Form, Konstruktion und Ausstattung veränderten sich über viele Jahrhunderte und unterschieden sich zugleich nach Region, Kultur und Verwendungszweck. Diese Warengruppe bildet deshalb die übergeordnete Auswahl unserer historischen Helme, Helmrepliken und des dazugehörigen Helmzubehörs.
Hier findest Du sowohl antike griechische, keltische und römische Helmformen als auch Helme des Früh-, Hoch- und Spätmittelalters sowie Modelle aus Renaissance und Neuzeit. Viele Artikel sind zusätzlich spezialisierten Warengruppen wie Römerhelme, Wikingerhelme, Frühmittelalterhelme oder Schaukampfhelme zugeordnet, damit Du das Sortiment sowohl vollständig als auch gezielt nach Epoche, Kultur oder Verwendung durchsuchen kannst.
Die Bezeichnung „historischer Helm“ ist dabei ein Oberbegriff. Ein griechischer Korintherhelm unterscheidet sich grundlegend von einem römischen Legionärshelm, ein frühmittelalterlicher Spangenhelm von einem spätmittelalterlichen Schaller und eine Pickelhaube des 19. Jahrhunderts wiederum von allen mittelalterlichen Helmformen. Für die Auswahl sind daher vor allem historische Zuordnung, Helmtyp, Größe und vorgesehene Verwendung entscheidend.
Antike Helme: Griechen, Kelten und Römer
Griechische Helme und Korintherhelme
Zu den bekanntesten Helmformen der griechischen Antike zählt der Korintherhelm. Daneben entstanden zahlreiche weitere regionale und zeitliche Varianten, darunter attische, chalkidische, phrygische und später italo-korinthische Formen. Moderne Repliken können sich an konkreten historischen Typen orientieren oder deren charakteristische Gestaltung für Reenactment, Theater, LARP oder Sammlung aufgreifen.
Bei griechischen Helmen sind neben der eigentlichen Helmform häufig auch Helmbusch, Wangenbereiche und Gesichtsausschnitt prägende Merkmale. Ob ein Helmbusch bereits enthalten oder separat erhältlich ist, hängt vom jeweiligen Modell ab.
Keltische Helme
Keltische Helmformen entwickelten sich über einen langen Zeitraum und lassen sich nicht auf einen einzigen „Keltenhelm“ reduzieren. Im Sortiment finden sich unterschiedliche historisch inspirierte beziehungsweise an konkreten Typen orientierte Ausführungen, beispielsweise aus dem Umfeld der La-Tène-Zeit.
Gerade bei antiken Helmen können kulturelle Zuordnungen fließend sein, weil Bauformen übernommen und weiterentwickelt wurden. Für eine konkrete Darstellung ist daher die beim jeweiligen Modell angegebene zeitliche und regionale Einordnung wichtiger als ein allgemeiner Sammelbegriff.
Römerhelme und Legionärshelme
Römische Helme entwickelten sich über mehrere Jahrhunderte und weisen entsprechend unterschiedliche Formen auf. Dazu gehören unter anderem frühe Typen wie Montefortino- und Coolus-Helme sowie verschiedene kaiserzeitliche Legionärshelme.
Typische Ausstattungsmerkmale können bewegliche Wangenklappen, Nackenschirme, Stirnverstärkungen sowie Beschläge aus Messing sein. Bei bestimmten Darstellungen kommen zusätzlich Helmbüsche und entsprechende Halterungen hinzu.
Wenn Du gezielt eine römische Darstellung zusammenstellst, findest Du diese Modelle zusätzlich in unserer Warengruppe Römerhelme.
Helme des Frühmittelalters
Im Frühmittelalter begegnen unterschiedliche Konstruktions- und Ausstattungsformen wie Spangenhelme, Nasalhelme und Brillenhelme. Dabei beschreiben diese Begriffe nicht immer dieselbe Eigenschaft eines Helms.
Ein Spangenhelm wird durch seine Konstruktion mit einem Gerüst beziehungsweise Metallspangen charakterisiert. Beim Nasalhelm ist dagegen der nach unten reichende Nasenschutz namensgebend. Ein Helm kann deshalb gleichzeitig Spangenhelm und Nasalhelm sein.
Je nach Modell kommen zusätzlich Wangenklappen, Nackenschutz oder eine Kettenbrünne vor.
Wikingerhelme, Vendelhelme und verwandte Formen
„Wikingerhelm“ wird heute häufig als Sammelbegriff für unterschiedliche nordische und frühmittelalterliche Helmrepliken verwendet. Für eine historisch genauer eingegrenzte Darstellung solltest Du jedoch auf konkrete Vorlage, Datierung und regionale Zuordnung des jeweiligen Modells achten.
Das gilt besonders für Vendel- und andere skandinavische beziehungsweise angelsächsische Helmformen, die zeitlich nicht automatisch mit der eigentlichen Wikingerzeit gleichgesetzt werden können.
Unsere entsprechenden Modelle findest Du zusätzlich unter Wikingerhelme sowie bei den Frühmittelalterhelmen.
Hochmittelalterliche Helme und Ritterhelme
Im Hochmittelalter veränderte sich der europäische Kopfschutz deutlich. Neben offenen Helmformen und Nasalhelmen entstanden zunehmend stärker geschlossene Konstruktionen.
Hirnhaube und Beckenhaube
Die Hirnhaube ist eine vergleichsweise einfache, eng am Kopf liegende Helmform. Im weiteren Verlauf entwickelten sich stärker ausgeprägte Beckenhauben beziehungsweise Bascinets, die einen größeren Teil des Kopfes umschließen konnten und später auch mit unterschiedlichen Visieren kombiniert wurden.
Topfhelm und Großer Helm
Der als Topfhelm oder Großer Helm bekannte Helmtyp umschließt Kopf und Gesicht weitgehend. Sehschlitze und Belüftungsöffnungen sind charakteristische Elemente vieler Ausführungen.
Bei modernen Repliken solltest Du besonders auf Gewicht, Sichtfeld und Innenausstattung achten. Ein weitgehend geschlossener Helm verhält sich beim Tragen deutlich anders als eine offene Helmform.
Spätmittelalterliche Helme
Das Spätmittelalter brachte eine besonders große Vielfalt europäischer Helmformen hervor. Beckenhauben, Hundsgugeln, Eisenhüte, Schaller und Barbuta-Formen unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern auch in Aufbau und Abdeckung von Kopf, Gesicht und Nacken.
Beckenhaube und Hundsgugel
Die Beckenhaube, auch Bascinet genannt, liegt relativ eng am Kopf an und kommt in unterschiedlichen offenen und visierten Varianten vor. Bei einigen Modellen befinden sich am unteren Helmrand Befestigungspunkte für eine Kettenbrünne.
Als Hundsgugel wird eine charakteristische visierte Form bezeichnet, deren nach vorne ausgezogenes Visier ihr ein unverwechselbares Erscheinungsbild gibt.
Eisenhut
Der Eisenhut besitzt eine umlaufende Krempe und lässt das Gesicht weitgehend frei. Dadurch unterscheidet er sich deutlich von geschlossenen Visierhelmen. Form und Breite der Krempe können je nach historischer Vorlage und moderner Replik erheblich variieren.
Schaller und Barbuta
Der Schaller beziehungsweise Sallet verbreitete sich besonders im 15. Jahrhundert und existierte in unterschiedlichen regionalen Ausführungen. Charakteristisch ist häufig ein ausgeprägter Schutz des Hinterkopfes und Nackens. Neben offenen Varianten gibt es Modelle mit beweglichem Visier.
Die italienische Barbuta bildet eine weitere charakteristische spätmittelalterliche Helmform und ist besonders an ihrem offenen Gesichtsausschnitt zu erkennen.
Eine gezielte Auswahl findest Du unter Spätmittelalterhelme.
Helme der Renaissance und Neuzeit
Auch nach dem Mittelalter blieb der Helm ein wichtiger Bestandteil militärischer Ausrüstung. Formen und Verwendungszwecke entwickelten sich jedoch weiter.
Zu bekannten Helmtypen der Renaissance und frühen Neuzeit gehören beispielsweise Morione und verschiedene offene oder geschlossene Rüstungshelme. Spätere Jahrhunderte brachten wiederum völlig andere Konstruktionen hervor.
Zu unserem Sortiment gehören auch Pickelhauben und weitere neuzeitliche Helmformen. Diese sind keine Mittelalterhelme, gehören aber selbstverständlich zur übergeordneten Warengruppe „Helme“.
Entsprechende Modelle findest Du zusätzlich unter Neuzeitliche Helme.
Außereuropäische historische Helme
Historische Helme lassen sich nicht ausschließlich anhand europäischer Epochenbegriffe ordnen. Zum Sortiment können auch außereuropäische Helmformen gehören, beispielsweise japanische Samuraihelme beziehungsweise Kabuto. Für solche Modelle sind Kultur, Zeitstellung und konkrete historische Vorlage aussagekräftiger als Bezeichnungen wie Früh-, Hoch- oder Spätmittelalter.
Welcher Helm passt zu Deiner Darstellung?
Für eine historische Darstellung sollte nicht allein nach dem Aussehen gewählt werden. Ein Helm kann optisch gut zu einer Rüstung passen und dennoch aus einer anderen Zeit oder Region stammen.
Für die Auswahl sind vor allem folgende Punkte wichtig:
- Epoche: Passt die Datierung des Helms zum dargestellten Zeitraum?
- Kultur und Region: Handelt es sich beispielsweise um einen griechischen, römischen, keltischen, nordischen oder westeuropäischen Helmtyp?
- Helmform: Entspricht die konkrete Bauform der gewünschten Darstellung?
- Verwendung: Wird der Helm gesammelt, getragen, für Reenactment, LARP, Theater oder Schaukampf eingesetzt?
- Größe: Stimmen Kopfumfang und Innenabmessungen mit Deinem Kopf und der vorgesehenen Unterbekleidung überein?
Eine moderne Helmreplik ist außerdem nicht automatisch eine exakte Rekonstruktion eines historischen Originals. Einige Modelle orientieren sich eng an konkreten Funden, Bildquellen oder erhaltenen Originalen, andere übernehmen typische historische Gestaltungselemente. Beachte deshalb die Beschreibung des jeweiligen Artikels, wenn eine möglichst genaue Darstellung für Dich wichtig ist.
Helmgröße und Passform richtig bestimmen
Der Kopfumfang ist das wichtigste Ausgangsmaß, reicht bei einem starren Metallhelm aber nicht immer aus. Zwei Köpfe mit gleichem Umfang können unterschiedlich breit oder lang sein.
Bei vielen Helmen geben wir deshalb zusätzlich die Innenmaße von Stirn zu Hinterkopf und von Ohr zu Ohr an. Diese Werte helfen dabei, die Form der Helmglocke mit dem eigenen Kopf zu vergleichen.
Berücksichtige außerdem die Kleidung beziehungsweise Polsterung, die Du unter dem Helm tragen möchtest. Eine Bundhaube oder gepolsterte Haube benötigt zusätzlichen Platz.
Für eine genauere Ermittlung kannst Du unsere Maßtabelle für Helme verwenden.
Innenfutter und Kinnriemen
Viele Helmrepliken besitzen ein Leder- oder Stoffinlay sowie einen Kinnriemen. Ein verstellbares Inlay kann den Sitz beeinflussen, verändert jedoch nicht die feste Breite und Länge der Helmglocke.
Ein Helm, dessen Innenmaße grundsätzlich nicht zur Kopfform passen, lässt sich deshalb nicht allein durch das Inlay passend machen.
Material, Materialstärke und Gewicht
Viele historische Helmrepliken bestehen aus Stahl, einzelne Modelle oder Beschläge auch aus Messing oder anderen Metallen. Stahlhelme werden je nach Modell in unterschiedlichen Materialstärken gefertigt.
Eine größere Materialstärke führt häufig zu einem höheren Gewicht, ist aber allein kein Beleg für die Eignung eines Helms für Schaukampf. Konstruktion, Verbindung der Bauteile, Kanten, Visier, Inlay und weitere Eigenschaften müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Gewicht und Gewichtsverteilung spielen auch beim Tragekomfort eine wichtige Rolle. Besonders bei weitgehend geschlossenen Helmen lohnt es sich, diese Angaben bei der Auswahl zu berücksichtigen.
Schaukampfhelme: auf die konkrete Eignung achten
Nicht jeder Metall- oder Stahlhelm ist automatisch schaukampftauglich. Auch ein optisch massiver Helm kann ausschließlich für Darstellung, Sammlung, LARP oder Theater vorgesehen sein.
Verwende für Schaukampf deshalb nur Modelle, bei denen diese Eignung ausdrücklich in der jeweiligen Artikelbeschreibung angegeben ist. Zusätzlich können Veranstalter, Vereine oder Regelwerke eigene Anforderungen an Helm, Materialstärke und übrige Schutzausrüstung stellen.
Kettenbrünnen, Inletts, Helmbüsche und weiteres Helmzubehör
Zum Helm gehört je nach Epoche und Ausführung unterschiedliches Zubehör. Dazu zählen unter anderem Kettenbrünnen, Helminletts, Bund- und Polsterhauben, Helmbüsche, Helmbuschhalter, Befestigungsmaterial sowie Helmständer für Präsentation und Aufbewahrung.
Eine Kettenbrünne bedeckt beziehungsweise schützt bei historischen Vorbildern Hals, Nacken und teilweise die Schulterbereiche. Bei modernen Helmrepliken kann sie bereits montiert, separat erhältlich oder zur nachträglichen Befestigung vorgesehen sein. Befestigungsart, Abmessungen und vorhandene Vervelles beziehungsweise Befestigungspunkte müssen dabei zusammenpassen.
Auch Ledersehnen und Lederbänder gehören zum praktischen Helmzubehör. Sie können beispielsweise verwendet werden, um eine Kettenbrünne an dafür vorgesehenen Befestigungspunkten eines Helms anzubringen oder andere Ausrüstungsteile zu befestigen. Länge und Stärke sollten dabei zur jeweiligen Befestigungsart passen.
Helmbüsche und ihre Halterungen sind ebenfalls nicht automatisch untereinander kompatibel. Gleiches gilt für Ersatzinletts und andere Anbauteile. Prüfe deshalb die Angaben des jeweiligen Helms und Zubehörartikels.
Helmständer eignen sich zur sicheren Aufbewahrung und ansprechenden Präsentation von Helmen – beispielsweise für Sammler, Ausstellungen, Museen oder Verkaufspräsentationen.
Pflege und Lagerung von Stahlhelmen
Viele historische Helmrepliken bestehen aus nicht rostfreiem Stahl. Feuchtigkeit, Handschweiß und eine ungeeignete Lagerung können daher Korrosion verursachen.
Trockne einen getragenen Helm nach der Verwendung sorgfältig ab und lasse auch Inlay und Polsterung vollständig trocknen. Unbeschichtete Stahlflächen können anschließend dünn mit einem geeigneten Pflegeöl geschützt werden.
Bei lackierten, brünierten, geschwärzten oder aus Messing bestehenden Oberflächen können andere Pflegeanforderungen gelten. Beachte deshalb zusätzlich die Hinweise beim jeweiligen Artikel.
Häufige Fragen zu historischen Helmen
Welche Produkte finde ich in dieser Warengruppe?
Die Warengruppe „Helme“ umfasst historische Helme und Helmrepliken verschiedener Epochen und Kulturen sowie das zugehörige Helmzubehör. Viele Produkte sind zusätzlich spezialisierten Unterwarengruppen zugeordnet und werden dadurch auch in dieser übergeordneten Warengruppe angezeigt.
Was ist der Unterschied zwischen „Helm“, „Mittelalterhelm“ und „Ritterhelm“?
„Helm“ ist der übergeordnete Produkttyp. „Mittelalterhelm“ grenzt die zeitliche Einordnung ein. „Ritterhelm“ wird heute häufig als Sammelbegriff für verschiedene europäische mittelalterliche Helmformen verwendet, bezeichnet aber keinen einzigen klar definierten historischen Helmtyp.
Ist ein Spangenhelm dasselbe wie ein Nasalhelm?
Nein. Der Begriff Spangenhelm beschreibt vor allem eine Konstruktionsform, während beim Nasalhelm der Nasenschutz namensgebend ist. Ein Helm kann deshalb sowohl Spangenhelm als auch Nasalhelm sein.
Welche Helmgröße benötige ich?
Messe zunächst Deinen Kopfumfang. Vergleiche zusätzlich die angegebenen Innenmaße von Stirn zu Hinterkopf und von Ohr zu Ohr. Wenn Du eine Bundhaube oder Polsterung unter dem Helm tragen möchtest, muss auch dafür ausreichend Platz eingeplant werden.
Ist jeder Helm für Reenactment historisch korrekt?
Nein. Reenactment-Eignung bedeutet nicht automatisch, dass ein Modell eine exakte Rekonstruktion eines konkreten historischen Originals ist. Beachte die jeweilige Datierung, Vorlage und Produktbeschreibung.
Ist jeder Stahlhelm schaukampftauglich?
Nein. Die Materialstärke allein reicht für diese Beurteilung nicht aus. Verwende für Schaukampf ausschließlich Helme, die beim jeweiligen Artikel ausdrücklich dafür ausgewiesen sind.
Ist eine Kettenbrünne immer im Lieferumfang enthalten?
Nein. Je nach Helm kann eine Brünne bereits montiert, separat erhältlich oder gar nicht vorgesehen sein. Der konkrete Lieferumfang steht in der jeweiligen Artikelbeschreibung.
Passt jede Kettenbrünne oder jedes Inlay an jeden Helm?
Nein. Abmessungen und Befestigung müssen zusammenpassen. Prüfe deshalb vor dem Kauf die Angaben des jeweiligen Helms und Zubehörartikels.
Wofür werden Ledersehnen bei Helmen verwendet?
Ledersehnen beziehungsweise Lederbänder können unter anderem zur Befestigung einer Kettenbrünne an einem entsprechend vorbereiteten Helm verwendet werden. Welche Stärke und Länge benötigt wird, hängt von Helm, Brünne und Befestigungsart ab.
Wie pflege ich einen Helm aus Stahl?
Halte ihn trocken, entferne Feuchtigkeit nach dem Tragen und lasse das Innenfutter vollständig trocknen. Unbeschichtete Stahlflächen können bei Bedarf dünn mit einem geeigneten Pflegeöl vor Korrosion geschützt werden.