Spätmittelalterhelme – Beckenhauben, Hundsgugeln, Schaller & Eisenhüte
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Beckenhaube 14.–15. Jh. aus 2 mm Stahl mit Kettenbrünne – schaukampftauglich
Robuste Helmglocke aus ca. 2 mm starkem Stahl…
Barbuta in T-Form, 15. Jh., aus 2 mm Stahl – Mittelalterhelm für Schaukampf
Robuste Ausführung aus 2 mm starkem Stahl
Charakteristisc…
Beckenhaube mit Visier, spätes 14. Jahrhundert – 2 mm Stahl, schaukampftauglich
Auch als Bascinet, Bassinet oder Basnet bezeichnet
Helmglocke aus 2 mm…
Topfhelm des frühen 14. Jahrhunderts mit Klappvisier – 1,6 mm Stahl, poliert
- Spitz zulaufender Mittelalter-Topfhelm im Sugar-Loaf-Stil
- Historisch inspirierte Form des frühen 14. Jahrhunderts
- Klappbares Visi…
Mittelalter Eisenhut Helm aus 2 mm Stahl – Schaukampftauglich, 14. Jahrhundert, mit Lederkinnriemen & Polsterung
Deutscher Schaller Helm ca. 1480 – Schaukampftauglicher Mittelalterhelm aus 2 mm Stahl (Replik)
Mittelalter Topfhelm mit Klappvisier & Antik-Finish – Ritterhelm aus Stahl mit Messingkreuz
Hundsgugel Schloss Churburg – Spätmittelalterlicher Helm aus 1,6 mm Stahl
Hundsgugel Helm um 1400 – Schaukampftauglich aus 2 mm Stahl
Bogenschützen-Schaller mit Klappvisier, 1,6 mm Stahl – Spätmittelalterlicher Helm mit Messingverzierung
Beckenhaube mit Klappvisier – Mittelalterlicher Helm aus 1,6 mm Stahl
Beckenhaube Hundsgugel ca. 1390 – Ritterhelm aus 1,6 mm Stahl mit Visier & Lederinlay
Deutsche Beckenhaube mit Visier, ca. 1370 – Ritterhelm aus 2 mm Stahl, schaukampftauglich
Spätmittelalterlicher Eisenhut mit Zwiebel-Top und Sehschlitzen, 1,6 mm Stahl
Großer Helm Pembridge – Replik von ca. 1370 aus 1,2 mm Stahl
Großer Helm „Pembridge“, ca. 1370 – 2 mm Stahl, schaukampftauglich
Mittelalterliche Hirnhaube aus 2 mm Stahl – Schaukampftauglicher Helm des 13. Jahrhunderts
Grosser Topfhelm 14. Jhdt.
Deutscher Schaller ca. 1490
Gotischer Schaller mit Halsberge
Englischer Bogenschützenhelm 15.Jhdt
Deutscher Stechhelm um 1500 aus Stahl
Burgunder-Eisenhut 15. Jhdt.
Englischer Geschlossener Helm aus Stahl
Ritterhelm Robert Bruce – Mittelalterliche Beckenhaube mit Messingkrone und Kettenbrünne
Deutscher Schaller ca. 1480
Gotischer Schaller ca. 1480
Deutscher Schaller ca. 1480
Italienischer Barbuta ca. 1440
Blasebalg-Schaller ca. 1490
Topfhelm der Rieter von Kornburg – Rekonstruktion um 1375, 1,6 mm Stahl, schaukampftauglich
Beckenhaube „Daniel“ – Schaukampftauglicher Helm aus 2 mm Stahl, 14. Jhdt.
Eisenhut Rulant 14.Jhdt.
Eisenhut Hensil mit gerader Krempe
Italienischer Schaller Mario
Deutsche Beckenhaube mit Klappvisier, 2 mm Stahl – Schaukampftauglich
Hundsgugel Rütschel ca. 1390
Topfhelm -Sugar Loaf-, ca. 1330, mit Messingbeschlägen, 1,6 mm Stahl
Eisenhut Pankratz mit kurzer Krempe
Eisenhut Ortlib
Spätmittelalterhelme von 1250 bis 1500
Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert veränderte sich die europäische Rüstung grundlegend. Auch bei den Helmen entstanden zahlreiche neue Formen: Neben weiterentwickelten Großen Helmen kamen eng am Kopf liegende Beckenhauben, charakteristische Hundsgugeln, unterschiedliche Eisenhüte sowie im 15. Jahrhundert Schaller und italienische Barbuta auf.
In dieser Warengruppe findest Du Helmrepliken des Spätmittelalters von etwa 1250 bis 1500. Für eine historische Darstellung ist die genaue Datierung besonders wichtig. Ein Topfhelm des frühen 14. Jahrhunderts passt zu einem anderen Ausrüstungskontext als eine Hundsgugel um 1400 oder ein deutscher Schaller um 1480.
Große Helme und Topfhelme des 14. Jahrhunderts
Der Große Helm beziehungsweise Topfhelm entwickelte sich bereits im Hochmittelalter, wurde aber auch im 14. Jahrhundert in unterschiedlichen Formen weiterverwendet. Deshalb gehört nicht jeder Topfhelm automatisch in dieselbe Epoche.
Zu den spätmittelalterlichen Ausführungen zählen beispielsweise Große Helme aus der ersten und zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts sowie nach oben stärker zulaufende Formen wie der sogenannte Sugar-Loaf-Helm.
Der Sugar-Loaf-Helm
Beim Sugar Loaf beziehungsweise Zuckerhuthelm läuft der obere Bereich der Helmglocke deutlich konischer zu als bei vielen früheren Großen Helmen. Modelle um 1300 bis in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts zeigen damit eine charakteristische Weiterentwicklung des vollständig geschlossenen Ritterhelms.
Unser Sugar-Loaf-Modell um 1330 gehört deshalb eindeutig in eine spätmittelalterliche Darstellung und nicht mehr in den von uns bis etwa 1250 gefassten Bereich des Hochmittelalters.
Große Helme des späteren 14. Jahrhunderts
Auch aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts sind Große Helme beziehungsweise entsprechende Darstellungen und Funeralhelme überliefert. Repliken wie Pembridge oder Rieter von Kornburg stehen für diese spätere Entwicklungsstufe.
Bei solchen Helmen solltest Du auf die konkrete historische Vorlage achten. Ein Großer Helm um 1370 unterscheidet sich zeitlich und konstruktiv deutlich von einem Kreuzfahrerhelm des frühen 13. Jahrhunderts.
Beckenhaube und Bascinet – charakteristisch für das 14. Jahrhundert
Die Beckenhaube, international meist als Bascinet bezeichnet, entwickelte sich aus kleineren, eng am Kopf getragenen Helmformen. Im 14. Jahrhundert wurde sie zu einem der charakteristischen europäischen Ritterhelme.
Typisch ist eine eng anliegende Helmglocke, deren Form den Hinterkopf und seitliche Kopfbereiche stärker umfasst als eine einfache Hirnhaube. Beckenhauben kommen sowohl offen als auch mit unterschiedlichen Visieren vor.
Einige Modelle besitzen rund um den unteren Helmrand kleine Befestigungspunkte, sogenannte Vervelles. An ihnen kann eine passende Kettenbrünne befestigt werden.
Offene und visierte Beckenhauben
Eine offene Beckenhaube bietet ein freies Gesichtsfeld und kann mit einer Kettenbrünne kombiniert werden. Bei visierten Ausführungen wird das Gesicht zusätzlich durch ein bewegliches Visier abgedeckt.
Die Form des Visiers ist für die genauere Einordnung besonders interessant. Verschiedene Konstruktionen entwickelten sich im Verlauf des 14. Jahrhunderts und führten schließlich zu besonders charakteristischen Formen wie der Hundsgugel.
Hundsgugel – Beckenhaube mit charakteristischem Visier
Die Hundsgugel ist eine visierte Form der Beckenhaube. Namensgebend ist das stark nach vorne ausgezogene Visier, dessen Form an eine Schnauze erinnert.
Hundsgugeln sind besonders mit dem späten 14. und frühen 15. Jahrhundert verbunden. Je nach Modell unterscheiden sich Länge und Form des Visiers, Belüftungsöffnungen, Befestigung und Ausführung der Helmglocke.
Auch eine Kettenbrünne gehört nicht automatisch zum Lieferumfang. Einige Helme werden bereits damit angeboten, andere besitzen lediglich Vervelles beziehungsweise Befestigungsmöglichkeiten für eine separate Brünne.
Eisenhüte im Spätmittelalter
Der Eisenhut ist an seiner umlaufenden Krempe besonders leicht zu erkennen. Diese Helmform existierte in unterschiedlichen Ausführungen über einen langen Zeitraum und wurde auch im Spätmittelalter weiterentwickelt.
Spätmittelalterliche Eisenhüte können sich erheblich bei Form und Breite der Krempe, Höhe der Helmglocke, Verstärkungen und Gesichtsschutz unterscheiden. Einige Modelle besitzen eine offene Gesichtsform, andere zusätzliche Sehschlitze oder weit heruntergezogene Krempen.
Für eine konkrete Darstellung ist deshalb die Datierung des jeweiligen Modells wichtiger als allein die Bezeichnung „Eisenhut“.
Schaller – charakteristische Helmform des 15. Jahrhunderts
Der Schaller, international als Sallet bezeichnet, wurde im 15. Jahrhundert zu einer wichtigen europäischen Helmform. Typisch ist bei vielen Modellen der weit nach hinten gezogene Schutz von Hinterkopf und Nacken.
Schaller existierten in zahlreichen regionalen Ausführungen. Deutsche, italienische und andere europäische Formen können sich deutlich unterscheiden. Es gibt offene Modelle sowie Varianten mit beweglichem Visier oder festem Sehschlitz.
Deutsche und gotische Schaller
Deutsche Schaller des späteren 15. Jahrhunderts besitzen häufig einen ausgeprägten Nackenschirm und eine markante, teilweise gerippte Helmglocke. Je nach Ausführung wird das Gesicht durch ein Visier beziehungsweise einen schmalen Sehbereich geschützt.
Modelle um 1480 gehören damit klar in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts und passen besonders zu spätgotischen Rüstungsdarstellungen.
Blasebalg-Schaller
Der sogenannte Blasebalg-Schaller beziehungsweise Bellows Sallet gehört an das Ende des 15. beziehungsweise in den Übergang zum frühen 16. Jahrhundert. Charakteristisch ist das mehrfach gerippte Visier.
Bei einem um 1490 datierten Modell passt die Einordnung noch in unsere Warengruppe Spätmittelalter. Spätere Ausführungen des frühen 16. Jahrhunderts gehören dagegen eher in Renaissance beziehungsweise Neuzeit.
Barbuta – italienischer Helm des 15. Jahrhunderts
Die Barbuta ist eine italienische Helmform des 15. Jahrhunderts. Charakteristisch ist die weit heruntergezogene Helmglocke mit offenem Gesichtsausschnitt, der je nach Ausführung T- oder Y-förmig gestaltet sein kann.
Im Gegensatz zur Hundsgugel oder einem visierten Schaller besitzt die klassische Barbuta kein bewegliches Visier. Ihre charakteristische Silhouette entsteht durch die eng anliegenden Seitenbereiche und den offenen Gesichtsausschnitt.
Die Barbuta sollte nicht allein aufgrund ihrer teilweise an antike Helme erinnernden Form als antiker Helm eingeordnet werden. Sie gehört historisch in das italienische Spätmittelalter des 15. Jahrhunderts.
Vom Hochmittelalter zum Spätmittelalter
Die Entwicklung der Helmformen verlief fließend. Ein Helm wurde nicht mit dem Jahr 1250 plötzlich unmodern. Für die Orientierung in unserem Sortiment verwenden wir dennoch eine zeitliche Trennung zwischen Hoch- und Spätmittelalter.
Nasalhelme, typische hochmittelalterliche Hirnhauben und Große Helme des 12. und frühen 13. Jahrhunderts findest Du bei unseren Hochmittelalterhelmen.
Spätere Topfhelme, Beckenhauben, Hundsgugeln, Schaller, Barbuta und die entsprechenden Eisenhutformen gehören dagegen schwerpunktmäßig in diese Warengruppe.
Übergang zur Renaissance
Auch um 1500 gibt es keine scharfe Grenze in der Entwicklung der Rüstung. Einige Helmformen des späten 15. Jahrhunderts wurden im frühen 16. Jahrhundert weiterentwickelt oder weitergetragen.
Für unsere Einteilung ist die hauptsächliche Datierung des konkreten Modells entscheidend. Ein Schaller um 1480 oder 1490 passt noch gut ins Spätmittelalter, während deutlich ins 16. Jahrhundert datierte Helme stärker in den Bereich Renaissance beziehungsweise Neuzeit gehören.
Welcher Spätmittelalterhelm passt zu Deiner Darstellung?
Für die Auswahl solltest Du zunächst Zeitraum und gewünschte Darstellung eingrenzen. Die Unterschiede zwischen einem Ritter des frühen 14. Jahrhunderts und einer spätgotischen Darstellung um 1480 sind erheblich.
Wichtige Auswahlkriterien sind:
- Datierung: passt der Helm zum dargestellten Jahrhundert beziehungsweise Jahrzehnt?
- Helmtyp: Großer Helm, Beckenhaube, Hundsgugel, Eisenhut, Schaller oder Barbuta
- Gesichtsschutz: offen, mit Sehschlitzen oder mit beweglichem Visier
- Größe: Kopfumfang und Innenmaße müssen zur eigenen Kopfform passen
- Kettenbrünne: bereits enthalten, nachrüstbar oder nicht vorgesehen
- Innenausstattung: Leder- oder Stoffinlay und Kinnriemen
- Materialstärke und Gewicht: besonders bei längerem Tragen wichtig
- Verwendung: Reenactment, historische Darstellung, Sammlung, LARP oder Schaukampf
Die richtige Größe bestimmen
Bei einem starren Stahlhelm solltest Du nicht ausschließlich nach dem maximalen Kopfumfang auswählen. Zwei Köpfe mit identischem Umfang können unterschiedlich breit oder lang sein.
Vergleiche deshalb – sofern beim Artikel angegeben – zusätzlich den Innenabstand von Stirn zu Hinterkopf und von Ohr zu Ohr.
Berücksichtige auch eine Bundhaube oder Polsterhaube. Bei Beckenhauben kann zusätzlich eine Kettenbrünne zur Ausrüstung gehören, die zwar nicht den Platz innerhalb der Helmglocke bestimmt, aber das Gesamtgewicht und den Tragekomfort beeinflusst.
Weitere Hinweise findest Du in unserer Maßtabelle für Helme.
Visier und Sichtfeld
Je stärker ein Helm das Gesicht umschließt, desto wichtiger werden Sehöffnungen und Belüftung. Eine offene Beckenhaube oder Barbuta vermittelt beim Tragen ein anderes Sicht- und Atemgefühl als eine Hundsgugel oder ein geschlossener Großer Helm.
Bei Helmen mit beweglichem Visier solltest Du außerdem Konstruktion und Verriegelung des konkreten Modells beachten. Nicht jedes Visier ist für dieselbe Verwendung ausgelegt.
Kettenbrünnen und Vervelles
Besonders Beckenhauben und Hundsgugeln können mit einer Kettenbrünne kombiniert werden. Viele entsprechende Helmrepliken besitzen dafür Vervelles beziehungsweise andere Befestigungspunkte am unteren Helmrand.
Eine Kettenbrünne ist jedoch nicht automatisch universell passend. Umfang, Lederkante, Lochung und Befestigungssystem müssen mit dem Helm zusammenpassen.
Auch Ledersehnen beziehungsweise Lederbänder können zur Befestigung einer Brünne verwendet werden. Welche Ausführung benötigt wird, hängt vom jeweiligen Helm und der Brünne ab.
Schaukampftaugliche Spätmittelalterhelme
Nicht jeder spätmittelalterliche Stahlhelm ist automatisch für Schaukampf geeignet. Die Materialstärke allein ist dafür kein ausreichendes Kriterium. Konstruktion, Schweiß- und Nietverbindungen, Kanten, Visier, Befestigungen und Innenausstattung müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Verwende deshalb nur Modelle, die beim konkreten Artikel ausdrücklich für Schaukampf ausgewiesen sind. Auch Veranstalter und Vereine können zusätzliche Anforderungen an die Ausrüstung stellen.
Entsprechend ausgewiesene Modelle findest Du außerdem bei unseren Schaukampfhelmen.
Helmzubehör und Helmständer
Separate Kettenbrünnen, Ledersehnen, Helminletts, Befestigungsmaterial, Helmständer und weiteres Helmzubehör findest Du gesammelt in unserem Zubehörbereich.
Gerade bei Beckenhauben und Hundsgugeln solltest Du vor dem Kauf einer separaten Kettenbrünne die Befestigungsmöglichkeiten des Helms prüfen. Auch Inletts sind nicht automatisch mit jeder Helmglocke kompatibel.
Ein Helmständer eignet sich besonders zur Aufbewahrung und Präsentation von Schallern, Hundsgugeln, Topfhelmen und anderen historischen Helmrepliken.
Pflege von spätmittelalterlichen Stahlhelmen
Viele Helmrepliken bestehen aus nicht rostfreiem Stahl. Feuchtigkeit und Handschweiß sollten deshalb nach dem Tragen entfernt werden.
Lasse auch das Innenfutter sowie eine eventuell vorhandene Kettenbrünne vollständig trocknen. Unbeschichtete Stahlflächen können anschließend dünn mit einem geeigneten Pflegeöl geschützt werden.
Bei brünierten, geschwärzten, lackierten oder anderweitig behandelten Oberflächen solltest Du zusätzlich die Pflegehinweise beim jeweiligen Artikel beachten.
Häufige Fragen zu Spätmittelalterhelmen
Welche Helme gehören zum Spätmittelalter?
Zu den typischen Helmformen zwischen etwa 1250 und 1500 gehören späte Große Helme und Topfhelme, Beckenhauben, Hundsgugeln, verschiedene Eisenhüte, Schaller und italienische Barbuta.
Was ist eine Beckenhaube?
Die Beckenhaube beziehungsweise das Bascinet ist ein eng am Kopf liegender mittelalterlicher Helm, der besonders im 14. Jahrhundert verbreitet war. Es gibt offene und visierte Ausführungen.
Was ist eine Hundsgugel?
Die Hundsgugel ist eine visierte Form der Beckenhaube. Charakteristisch ist ihr stark nach vorne ausgezogenes, schnauzenähnliches Visier.
Was ist der Unterschied zwischen Beckenhaube und Hundsgugel?
Beckenhaube ist der übergeordnete Helmtyp. Als Hundsgugel wird eine charakteristische visierte Form dieser Helmgruppe bezeichnet.
Was ist ein Schaller?
Der Schaller beziehungsweise Sallet ist eine besonders im 15. Jahrhundert verbreitete Helmform. Viele Varianten besitzen einen weit nach hinten gezogenen Nackenbereich und sind offen oder mit Visier ausgeführt.
Was ist eine Barbuta?
Die Barbuta ist ein italienischer Helmtyp des 15. Jahrhunderts mit offenem, häufig T- oder Y-förmigem Gesichtsausschnitt und ohne bewegliches Visier.
Gehört jeder Topfhelm zum Hochmittelalter?
Nein. Große Helme und Topfhelme wurden auch im 14. Jahrhundert weiterentwickelt und verwendet. Ein Sugar-Loaf-Helm um 1330 oder ein Großer Helm um 1370 gehört deshalb ins Spätmittelalter.
Ist bei jeder Beckenhaube eine Kettenbrünne enthalten?
Nein. Je nach Modell ist eine Brünne enthalten, separat erhältlich oder nicht vorgesehen. Prüfe den jeweiligen Lieferumfang und die vorhandenen Befestigungspunkte.
Welche Größe benötige ich?
Vergleiche Deinen Kopfumfang sowie vorhandene Innenmaße von Stirn zu Hinterkopf und von Ohr zu Ohr mit Deiner Kopfform. Eine unter dem Helm getragene Bund- oder Polsterhaube muss zusätzlich berücksichtigt werden.
Ist jeder 2-mm-Stahlhelm schaukampftauglich?
Nein. Die Materialstärke allein reicht dafür nicht aus. Maßgeblich ist die ausdrücklich beim konkreten Artikel angegebene Eignung.
Wo finde ich Kettenbrünnen und Helmständer?
Kettenbrünnen, Ledersehnen, Inletts, Befestigungsmaterial, Helmständer und weiteres Zubehör findest Du gesammelt bei unserem Helmzubehör.