Wikingeräxte & Speere – Äxte, Axtköpfe & Speerspitzen der Wikingerzeit
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Wikingeraxt mit verziertem Blatt
Wikingeraxt mit Runenzeichen
Wikingeraxt mit Lederwicklung
Wikingeraxt handgeschmiedet Typ F
Wikingeraxt 9. Jahrhundert
Wikingeraxt 89VA von Cold Steel
Wikingeraxt 8. Jhdt.
Wikinger-Wurfspeerspitze m. Verzierungen XH2039
Wikinger-Wurfspeerspitze 41cm
Wikinger-Streitaxt von Cold Steel
Wikinger-Streitaxt Gudrid
Wikinger-Doppelaxt Bjorg
Wikinger-Bartaxt von Cold Steel 90WVBA
Wikinger Speerspitze m. Verzierungen XH2038
Wikinger Mammenaxt – Verziertes Dekorationsbeil nach Fund von Mammen (10. Jh.) – Replik aus Karbonstahl mit Holzstiel
Wikinger Bartaxt – Handgeschmiedete Skeggøx aus Carbonstahl mit Eschenholzgriff
Speerspitze germanische Frame
Speerspitze Frühmittelalter 22cm
Speerspitze Frühmittelalter
Speerspitze Frühmittelalter
Mittelalterliche Speerspitze aus Federstahl – ca. 40 cm – Typ G (Wikingerzeit, 10.–11. Jh.)
Mammenaxt 10.Jhdt. XH2041
Kurze Wikinger-Speerspitze m. Verzierungen XH2040
Jütland Axt 10 Jhdt.
Handgeschmiedete Dänenaxt – Wikinger Langaxt aus Carbonstahl mit Eschenholzschaft
Große frühmittelalterliche Flügelspeer-Spitze aus EN45-Stahl, ca. 61 cm
Frühmittelalterliche Flügelspeer-Spitze 28,5cm
Dänenaxt mit Runenzeichen
Axtblatt einer Wikingeraxt 13
Axtblatt einer Wikingeraxt 12
Axtblatt einer Wikingeraxt 04
Axtblatt einer Gotland-Wikingeraxt
Wikingeräxte und Speere – Waffenformen der Wikingerzeit
Äxte sowie Speere und Lanzen gehörten zu den belegten Waffen der Wikingerzeit. Archäologische Funde zeigen dabei keine einzige einheitliche „Wikingeraxt“ oder „Wikingerspeer“-Form. Axtköpfe und Speerspitzen unterscheiden sich nach Zeit, Region, Größe und Konstruktion deutlich voneinander.
In dieser Warengruppe findest du deshalb unterschiedliche Wikingeräxte, einzelne Axtköpfe sowie Speer- und Lanzenspitzen. Ein Teil der Artikel orientiert sich stärker an historischen Formen, während andere Modelle als dekorative oder historisch inspirierte Nachbildungen gefertigt werden. Für eine konkrete historische Darstellung solltest du deshalb nicht nur auf den Produktnamen, sondern auch auf Form, Material, Maße und die angegebene zeitliche Einordnung achten.
Äxte in der Wikingerzeit
Äxte waren in Skandinavien bereits als Werkzeuge verbreitet und wurden in unterschiedlichen Formen auch als Waffen verwendet. Erhalten geblieben sind vor allem die eisernen beziehungsweise stählernen Axtköpfe; die ursprünglichen Holzschäfte sind aufgrund des vergänglichen Materials wesentlich seltener überliefert.
Historische Funde zeigen eine große Bandbreite. Es gab kompaktere Axtköpfe ebenso wie deutlich größere Waffenäxte. Deshalb bezeichnet „Wikingeraxt“ keine einzelne festgelegte Bauform.
Bei modernen Nachbildungen können sich neben Größe und Gewicht auch Material und Konstruktion erheblich unterscheiden. Einige Äxte besitzen einen Stahlkopf und einen Holzschaft, während reine Dekorationsmodelle beispielsweise auch aus anderen Metalllegierungen bestehen können.
Was ist eine Bartaxt?
Bei einer Bartaxt ist der untere Bereich des Axtblattes deutlich nach unten gezogen. Dieser verlängerte Bereich wird als „Bart“ bezeichnet. Bartartige Axtformen sind auch aus der Wikingerzeit bekannt.
Der Begriff Bartaxt beschreibt jedoch zunächst eine Form und nicht automatisch eine konkrete Epoche. Nicht jede moderne Bartaxt ist deshalb eine genaue Wikingerreplik. Für eine historische Darstellung sollte geprüft werden, ob der betreffende Artikel einem bestimmten frühmittelalterlichen beziehungsweise wikingerzeitlichen Vorbild folgt.
Breitäxte und große Wikingeräxte
Zu den auffälligen spätwikingerzeitlichen Axtformen gehören große Breitäxte mit stark verbreiterter Schneide. Historische Exemplare konnten trotz ihrer beträchtlichen Blattbreite vergleichsweise dünn gearbeitet sein. Solche Axtformen wurden mit längeren Schäften geführt und unterscheiden sich deutlich von kompakteren einhändigen Äxten.
Bei einer modernen Breitaxt solltest du deshalb besonders auf Gesamtlänge, Blattabmessungen und Gewicht achten. Ein Produktfoto allein vermittelt die tatsächliche Größe einer langgeschäfteten Axt häufig nur unzureichend.
Speere und Lanzen der Wikingerzeit
Speere und Lanzen gehörten ebenfalls zur Bewaffnung der Wikingerzeit. Erhalten sind heute vor allem die metallenen Spitzen. Der zugehörige Holzschaft ist bei archäologischen Funden wesentlich seltener vollständig erhalten.
Im modernen Handel werden deshalb häufig einzelne Speer- oder Lanzenspitzen angeboten. Eine solche Spitze ist noch kein vollständiger Speer: Für den Aufbau wird zusätzlich ein geeigneter Holzschaft benötigt.
Wenn du eine Speerspitze auswählst, solltest du deshalb neben Form und Gesamtlänge insbesondere die Konstruktion der Schaftaufnahme und den Lieferumfang berücksichtigen.
Wie wird eine Speerspitze am Holzschaft befestigt?
Viele historisch orientierte Speerspitzen besitzen eine Tülle. Dabei handelt es sich um die hohle Aufnahme am hinteren Ende der Spitze, in die der entsprechend zugerichtete Holzschaft eingesetzt wird.
Eine Speerspitze passt deshalb nicht automatisch auf jeden Holzstab. Entscheidend sind Form und Innenmaß der Tülle sowie der Durchmesser des vorgesehenen Schafts. Der Holzschaft muss gegebenenfalls angepasst werden. Je nach Konstruktion kann zusätzlich eine mechanische Befestigung durch einen Stift oder Niet vorgesehen sein.
Prüfe deshalb vor dem Kauf insbesondere das angegebene Tüllenmaß und ob ein Schaft bereits zum Lieferumfang gehört.
Axtkopf oder vollständige Wikingeraxt?
Auch bei Äxten sollte der Lieferumfang genau geprüft werden. Einige Artikel werden als vollständige Axt mit Holzschaft angeboten, andere bestehen ausschließlich aus dem Axtkopf.
Ein einzelner Axtkopf ermöglicht die Verwendung eines individuell angepassten Schafts. Dafür müssen Form und Größe des Axtauges beziehungsweise der Schaftaufnahme berücksichtigt werden. Ein beliebiger Holzstiel ist nicht automatisch passend.
Wenn du keine eigene Schäftung vornehmen möchtest, ist eine bereits komplett montierte Axt in der Regel die einfachere Wahl.
Historische Replik oder wikingerzeitlich inspirierte Axt?
Nicht jeder Artikel mit der Bezeichnung „Wikingeraxt“ ist die exakte Rekonstruktion eines bestimmten archäologischen Fundes. Moderne Nachbildungen lassen sich vielmehr zwischen konkreten Fundrepliken, historisch orientierten Modellen und freier gestalteten Produkten unterscheiden.
Bei einer Fundreplik sollte ein nachvollziehbares historisches Vorbild angegeben sein. Eine historisch orientierte Axt kann typische Formen der Wikingerzeit übernehmen, ohne ein bestimmtes Original exakt nachzubilden.
Auch Runen, Knotenmuster oder andere nordisch wirkende Verzierungen machen ein modernes Produkt nicht automatisch historisch korrekt. Wenn eine möglichst genaue Darstellung dein Ziel ist, sind Form, Konstruktion, Material und konkretes Vorbild wichtiger als rein dekorative Elemente.
Stahl, Holz und andere Materialien
Historische Axt- und Speerköpfe bestanden aus Eisen beziehungsweise entsprechend verarbeitetem metallischem Material, während die Schäfte aus Holz gefertigt wurden. Bei heutigen Repliken und Dekorationswaffen kommen unterschiedliche moderne Stähle und teilweise auch Metalllegierungen zum Einsatz.
Das Material ist deshalb ein wichtiges Auswahlkriterium. Ein Dekorationsmodell aus einer Gusslegierung stellt andere Anforderungen als eine geschmiedete oder anderweitig aus Stahl gefertigte Nachbildung.
Aus dem Material allein lässt sich jedoch keine praktische Gebrauchseignung ableiten. Auch ein Stahlkopf ist nicht automatisch für Schaukampf, Werfen oder andere starke Belastungen geeignet.
Scharf, stumpf oder ungeschliffen?
Die Schneidenausführung kann sich bei Wikingeräxten und Speerspitzen unterscheiden. Einige Modelle besitzen eine stumpfe oder nicht ausgeschliffene Kante, andere können schärfer gearbeitet sein.
Begriffe wie „Streitaxt“, „Wikingeraxt“ oder „Speerspitze“ beschreiben nicht automatisch die tatsächliche Schneidenschärfe. Vergleiche deshalb die Angaben des einzelnen Artikels. Auch „stumpf“ bedeutet nicht automatisch, dass eine Waffe für Schaukampf geeignet ist.
Wikingeräxte für Reenactment, Sammlung oder Dekoration
Der geplante Verwendungszweck sollte bereits vor dem Kauf feststehen. Für eine reine Wanddekoration spielen beispielsweise historische Wirkung, Abmessungen und Gestaltung eine größere Rolle als das Gewicht bei längerer Tragezeit.
Bei einer Reenactment-Darstellung werden dagegen historische Einordnung, Material und Bauform wichtiger. Soll ein Artikel praktisch eingesetzt werden, müssen zusätzlich die ausdrücklichen Hersteller- und Produktangaben zur Verwendung berücksichtigt werden.
Eine dekorative Wikingeraxt oder Speerspitze darf nicht allein aufgrund ihres historischen Erscheinungsbildes als schaukampftauglich oder belastbar angesehen werden.
Weitere historische Äxte und Speerwaffen
Suchst du Waffen aus anderen historischen Epochen, findest du weitere Speer-, Axt- und Waffenformen im Bereich Keltische Antike sowie unter Mittelalterliche Äxte, Speere & Hellebarden.
Wikingerausrüstung passend ergänzen
Für eine wikingerzeitlich orientierte Ausstattung kannst du Äxte und Speere mit passenden Wikingerschilden und Rundschilden kombinieren. Für die zivile und militärische Darstellung findest du außerdem unterschiedliche Wikingerkleidung.
Auch bei einer vollständigen Ausstattung gilt: Einzelne Kleidungsstücke, Waffen und Rüstungsteile sollten möglichst zum dargestellten Zeitraum und zur gewünschten Region passen.
Darauf solltest du beim Kauf achten
- Produkttyp: vollständige Wikingeraxt, einzelner Axtkopf oder Speerspitze.
- Historische Einordnung: konkretes Fundvorbild oder allgemein wikingerzeitlich inspirierte Form.
- Material: insbesondere Material von Axt- beziehungsweise Speerkopf und Schaft.
- Maße: Gesamtlänge, Blattgröße und gegebenenfalls Tüllen- oder Schaftaufnahme.
- Gewicht: besonders bei vollständig montierten Äxten relevant.
- Lieferumfang: prüfen, ob ein Holzschaft vorhanden ist.
- Schneidenausführung: stumpf, ungeschliffen oder geschärft.
- Verwendung: Dekoration, Sammlung und praktische historische Darstellung stellen unterschiedliche Anforderungen.
Häufige Fragen zu Wikingeräxten und Speeren
Welche Äxte verwendeten die Wikinger?
Aus der Wikingerzeit sind unterschiedliche Axtformen bekannt. Dazu gehören kleinere Axtköpfe ebenso wie bartartige Formen und große Breitäxte. Es gab deshalb nicht die eine einheitliche „Wikingeraxt“.
Was ist der Unterschied zwischen Bartaxt und Breitaxt?
Bei einer Bartaxt ist ein Teil der Schneide deutlich nach unten gezogen und bildet den sogenannten Bart. Eine Breitaxt zeichnet sich vor allem durch ihre stark verbreiterte Schneide aus. Die beiden Bezeichnungen beschreiben unterschiedliche Merkmale eines Axtkopfes.
Verwendeten Wikinger auch Speere?
Ja. Speere und Lanzen sind für die Wikingerzeit eindeutig belegt und gehörten neben Äxten, Schwertern sowie Pfeil und Bogen zum bekannten Waffenbestand.
Ist bei einer Speerspitze der Holzschaft enthalten?
Nicht automatisch. Viele Artikel bestehen ausschließlich aus der metallenen Spitze. Ob ein Holzschaft enthalten ist, ergibt sich aus dem Lieferumfang des jeweiligen Produktes.
Passt jede Speerspitze auf jeden Holzschaft?
Nein. Entscheidend sind insbesondere Form und Innenmaß der Tülle sowie die Abmessungen des Holzschaftes. Der Schaft muss gegebenenfalls passend zugerichtet werden.
Ist jede Bartaxt eine Wikingeraxt?
Nein. Eine bartartig heruntergezogene Schneide ist eine Axtform, die nicht ausschließlich auf die Wikingerzeit beschränkt ist. Für eine konkrete historische Einordnung muss das jeweilige Modell beziehungsweise Vorbild betrachtet werden.
Ist jede Wikingeraxt historisch korrekt?
Nein. Neben Repliken konkreter Fundstücke gibt es historisch orientierte und frei nordisch inspirierte Modelle. Produktname und Verzierung allein reichen nicht aus, um eine Axt als genaue historische Rekonstruktion einzuordnen.
Sind Wikingeräxte und Speerspitzen für Schaukampf geeignet?
Nicht grundsätzlich. Ob ein Artikel für Schaukampf oder andere mechanische Belastungen vorgesehen ist, hängt von Material, Konstruktion und Ausführung ab. Entscheidend sind immer die Angaben beim jeweiligen Produkt.