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Keltische Helme – La-Tène- & Montefortinohelme

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In dieser Warengruppe findest Du keltische Helme und Helmrepliken der Eisenzeit – darunter verschiedene La-Tène-Helme, den Port-Helm sowie Montefortino-Ausführungen. Die Modelle orientieren sich an unterschiedlichen historischen Helmformen aus Mittel- und Westeuropa und zeigen, wie vielfältig keltische Helme je nach Zeit und Region gestaltet waren.

Für eine historische Darstellung solltest Du deshalb auf den konkreten Helmtyp, die Datierung und regionale Zuordnung achten. Bei tragbaren Modellen sind zusätzlich Kopfumfang, Innenmaße, Materialstärke und Gewicht wichtig. Helmständer, Befestigungsmaterial und weiteres Zubehör findest Du gesammelt bei unserem Helmzubehör.

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Keltenhelm La Tène B/C – Replik eines keltischen Helms aus dem 3.–2. Jahrhundert v. Chr.

Authentische Replik eines keltischen Helms der La-Tène-Zeit (3.–2. Jh. v. Chr.) mit charakteristischen Wangenklappen – gefertigt aus 1,6 mm Stahl, inklusive Le…
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Erwecke den Geist der keltischen Krieger mit unserem Keltenhelm La Tene D! Diese authentische Replik aus 1,6 mm starkem Stahl besticht durch sein komfortables…
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Gallischer Helm Typ Alesia – authentische Replik aus 1,2 mm Stahl mit Wangenklappen

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Republikanischer Montefortino-Helm aus Messing – Römischer Legionärshelm, ca. 1,2 mm

Rekonstruktion eines Montefortino-Helms aus der römischen Republik – aus ca. 1,2 mm starkem Messing, mit gepolsterter Innenkappe. Ideal für Reenactment & Darst…
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Keltenhelm republikanischer Montefortino A Messing

Keltischer Helm Montefortino aus Messing
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Keltische Helme der Eisenzeit – La-Tène-, Port- und Montefortino-Typen

Keltische Helme lassen sich nicht auf eine einzige typische Form reduzieren. Über mehrere Jahrhunderte und in unterschiedlichen Regionen Europas entstanden verschiedene Konstruktionen, die sich bei Helmglocke, Wangenklappen, Nackenschutz, Verzierung und Material deutlich unterscheiden konnten.

In dieser Warengruppe findest Du keltische Helme und Helmrepliken, die sich insbesondere an Formen der La-Tène-Zeit sowie an verwandten Helmtypen wie dem Montefortino orientieren. Für eine möglichst genaue historische Darstellung sind die konkrete Datierung und regionale Einordnung eines Modells wesentlich aussagekräftiger als die allgemeine Bezeichnung „Keltenhelm“.

Die La-Tène-Zeit und keltische Helmformen

Die La-Tène-Kultur prägte große Teile der jüngeren europäischen Eisenzeit und wird besonders mit den historischen Kelten beziehungsweise den von antiken Autoren als Gallier bezeichneten Bevölkerungsgruppen verbunden.

Helmfunde aus diesem Zeitraum zeigen eine beträchtliche Vielfalt. Unterschiede bestehen unter anderem in der Form der Kalotte, bei Wangenklappen, Nackenschutz, Randgestaltung und dekorativen Elementen.

Ein „La-Tène-Helm“ bezeichnet deshalb keine einzige unveränderte Bauform. Auch innerhalb der verschiedenen Phasen der La-Tène-Zeit entwickelten sich unterschiedliche Helmtypen.

Keltenhelm La Tène B/C

Unsere La-Tène-B/C-Replik orientiert sich an keltischen Helmformen des 3. bis 2. Jahrhunderts v. Chr. Charakteristisch sind unter anderem die ausgeprägten Wangenklappen und die hohe Helmkalotte.

Bei solchen Rekonstruktionen sind neben dem historischen Typ auch die moderne Ausführung und Passform wichtig. Das angebotene Modell besteht beispielsweise aus Stahl und besitzt ein Lederinlay und einen Kinnriemen.

Wenn Du einen Helm für eine konkrete Darstellung auswählst, solltest Du deshalb sowohl auf die historische Einordnung als auch auf Material, Maße und Ausstattung der Replik achten.

Keltenhelm La Tène D

Späte La-Tène-Helmformen unterscheiden sich teilweise deutlich von früheren Modellen. Unser La-Tène-D-Helm besitzt beispielsweise eine breite, umlaufende Randgestaltung und orientiert sich an einem spätereisenzeitlichen Vorbild aus dem gallischen Raum.

Solche Unterschiede zeigen, warum die Bezeichnung „Keltenhelm“ allein noch wenig über das tatsächliche Erscheinungsbild aussagt. Ein Helm der frühen oder mittleren La-Tène-Zeit kann eine völlig andere Form besitzen als ein Modell aus einer späteren Phase.

Der Port-Helm – keltischer Helm aus Ostgallien

Der sogenannte Port-Helm gehört zu den spätkeltischen beziehungsweise gallischen Helmformen. Unser Modell orientiert sich an einem Fund aus dem Gebiet der heutigen Schweiz und wird in das 1. Jahrhundert v. Chr. eingeordnet.

Charakteristisch sind unter anderem die Wangenklappen und der ausgeprägte Nackenbereich. Der Helm zeigt zugleich, wie eng sich spätkeltische und frühe römische Entwicklungen teilweise berühren.

Gerade bei Helmformen aus den letzten Jahrhunderten vor der Zeitenwende sind kulturelle Einflüsse nicht immer klar voneinander zu trennen. Keltische beziehungsweise gallische Bauformen wirkten auf die römische Militärausrüstung ein und wurden teilweise übernommen und weiterentwickelt.

Montefortinohelme – zwischen keltischer und römischer Tradition

Der Montefortino ist eines der besten Beispiele für die engen Verbindungen zwischen verschiedenen antiken Rüstungstraditionen. Typisch sind eine rundliche bis halbkugelförmige Helmglocke, ein Knauf auf dem Scheitel und ein vergleichsweise einfacher Nackenschutz. Je nach Ausführung konnten zusätzlich Wangenklappen vorhanden sein.

Die Helmform steht in einer keltisch beziehungsweise italisch-keltisch geprägten Tradition und wurde bereits früh von den Römern übernommen. Montefortinohelme entwickelten sich über einen langen Zeitraum und existieren daher in unterschiedlichen Varianten.

Ein Montefortino kann deshalb sowohl für eine keltische beziehungsweise gallische Darstellung als auch – abhängig von genauer Ausführung und Datierung – für die römische Republik relevant sein.

Wenn Du gezielt einen römischen Helm suchst, findest Du entsprechende Modelle zusätzlich bei unseren Römerhelmen.

Montefortino aus Stahl oder Messing

Unsere Montefortino-Repliken werden in unterschiedlichen Materialien und Ausführungen angeboten. Dazu gehören beispielsweise Varianten aus Stahl sowie aus Messing.

Dabei sollte das Material einer modernen Replik nicht automatisch mit dem Material eines bestimmten archäologischen Originals gleichgesetzt werden. Historische Montefortinohelme sind insbesondere aus Bronze beziehungsweise Kupferlegierungen überliefert, während moderne Repliken aus praktischen oder preislichen Gründen auch aus anderen Metallen gefertigt werden können.

Wenn das Material für Deine Darstellung wichtig ist, achte deshalb auf die Angaben beim jeweiligen Artikel.

Keltisch, gallisch oder römisch?

Begriffe wie „keltisch“, „gallisch“ und „römisch“ lassen sich bei einigen Helmformen nicht immer durch eine einfache optische Grenze voneinander trennen. Menschen, Ausrüstung und handwerkliche Traditionen standen miteinander in Kontakt, und bestimmte Bauformen wurden übernommen und weiterentwickelt.

Gerade Montefortino- und spätere gallische Helmformen zeigen diese Entwicklung besonders deutlich. Für eine konkrete Darstellung sind daher Datierung, Fundregion und genaue Ausführung wichtiger als eine pauschale kulturelle Bezeichnung.

Das bedeutet beispielsweise nicht, dass jeder Montefortino automatisch ein römischer Legionärshelm oder jeder Helm aus Gallien ausschließlich ein „Keltenhelm“ war. Die historische Entwicklung ist differenzierter.

Welcher keltische Helm passt zu Deiner Darstellung?

Bei der Auswahl solltest Du zunächst festlegen, welchen Zeitraum und welche Region Du darstellen möchtest. Anschließend lassen sich die geeigneten Helmformen deutlich besser eingrenzen.

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Datierung: beispielsweise mittlere oder späte La-Tène-Zeit
  • Region: etwa Gallien, Alpenraum, Norditalien oder andere keltisch geprägte Gebiete
  • Helmtyp: La-Tène-, Port- oder Montefortino-Typ
  • Material: beispielsweise Stahl, Messing oder andere Metallausführungen
  • Größe: Kopfumfang und Innenmaße des konkreten Helms
  • Innenausstattung: Lederinlay, Kinnriemen oder separate Polsterkappe
  • Gewicht und Materialstärke: besonders wichtig, wenn der Helm längere Zeit getragen werden soll
  • Verwendung: historische Darstellung, Reenactment, Sammlung, Bühne oder LARP

Größe und Passform bei Keltenhelmen

Bei einem starren Metallhelm reicht der Kopfumfang allein nicht immer aus, um die Passform sicher einzuschätzen. Die Kopfform kann bei gleichem Umfang unterschiedlich breit oder lang sein.

Vergleiche deshalb – sofern beim Artikel angegeben – zusätzlich den Innenabstand von Stirn zu Hinterkopf und von Ohr zu Ohr.

Wenn Du unter dem Helm eine Stoff- oder Polsterhaube tragen möchtest, benötigt auch diese zusätzlichen Platz. Berücksichtige die vorgesehene Unterbekleidung daher bereits bei der Auswahl.

Weitere Hinweise findest Du in unserer Maßtabelle für Helme.

Historische Vorbilder und moderne Repliken

Eine moderne Helmreplik muss nicht in allen Einzelheiten einem bestimmten archäologischen Original entsprechen. Einige Modelle orientieren sich eng an konkreten Funden, während andere typische Merkmale einer Helmgruppe aufgreifen.

Auch Materialien und Innenausstattungen können aus praktischen Gründen von historischen Vorbildern abweichen. Ein modernes Lederinlay oder eine gepolsterte Innenkappe dient beispielsweise der Tragbarkeit der heutigen Replik und ist nicht automatisch eine Rekonstruktion der ursprünglichen Innenausstattung.

Wenn Dir eine möglichst genaue historische Darstellung wichtig ist, beachte deshalb die Beschreibung des konkreten Modells und die dort genannte Vorlage.

Zubehör und Helmständer für keltische Helme

Zur Aufbewahrung und Präsentation eines keltischen Helms eignet sich ein Helmständer. Dadurch kann insbesondere ein Helm mit Wangenklappen übersichtlich präsentiert werden, ohne dass er flach auf einer Oberfläche abgelegt werden muss.

Unsere Helmständer und weiteres Helmzubehör führen wir zentral im Zubehörbereich. Dort findest Du je nach Sortiment außerdem Inletts, Befestigungsmaterial und weitere Ergänzungen für historische Helme.

Weitere Helme der Antike

Keltische Helme sind nur ein Teil der vielfältigen antiken Helmgeschichte. Im griechischen und römischen Kulturraum entwickelten sich weitere eigenständige Helmformen, gleichzeitig bestanden zahlreiche wechselseitige Einflüsse.

Wenn Du verschiedene antike Helmtypen miteinander vergleichen möchtest, findest Du diese gesammelt bei unseren antiken Helmen.

Pflege keltischer Helmrepliken

Viele unserer keltischen Helmrepliken bestehen aus nicht rostfreiem Stahl oder anderen Metallen, die auf Feuchtigkeit und Handschweiß reagieren können.

Stahlhelme sollten nach dem Tragen trocken gereinigt und vollständig abgetrocknet werden. Unbeschichtete Stahlflächen können bei Bedarf dünn mit einem geeigneten Pflegeöl geschützt werden.

Messing und andere Kupferlegierungen können mit der Zeit ihre Oberfläche verändern und eine Patina entwickeln. Ob diese erhalten oder entfernt werden soll, hängt vom gewünschten Erscheinungsbild ab.

Beachte bei speziell behandelten oder patinierten Oberflächen zusätzlich die Pflegehinweise des jeweiligen Artikels.

Häufige Fragen zu keltischen Helmen

Gab es einen typischen Keltenhelm?

Nein. Keltische Helmformen entwickelten sich über mehrere Jahrhunderte und unterschieden sich nach Zeit und Region. La-Tène-, Port- und Montefortino-Typen zeigen deutlich unterschiedliche Konstruktionen.

Was ist ein La-Tène-Helm?

Als La-Tène-Helme werden unterschiedliche Helmformen aus der jüngeren europäischen Eisenzeit bezeichnet. Der Begriff beschreibt daher nicht eine einzige feste Bauform.

Was ist ein Montefortinohelm?

Der Montefortino ist ein antiker Helmtyp mit rundlicher Helmglocke, charakteristischem Scheitelknauf und Nackenschutz. Die Bauform steht in keltisch beziehungsweise italisch geprägter Tradition und wurde später auch von den Römern übernommen.

Ist ein Montefortino ein Keltenhelm oder ein Römerhelm?

Je nach Ausführung und Datierung kann beides zutreffen. Die Bauform entwickelte sich aus vor- beziehungsweise nichtrömischen Traditionen und wurde später über einen langen Zeitraum von römischen Truppen verwendet.

Was bedeutet „gallischer Helm“?

Gallien bezeichnete in der Antike große Gebiete West- und Mitteleuropas. „Gallisch“ kann daher eine regionale beziehungsweise kulturelle Einordnung sein, bezeichnet aber ebenfalls nicht nur einen einzigen Helmtyp.

Welche Größe benötige ich?

Vergleiche Deinen Kopfumfang sowie vorhandene Innenmaße des Helms mit Deiner Kopfform. Eine eventuell darunter getragene Stoff- oder Polsterhaube muss zusätzlich berücksichtigt werden.

Sind alle Keltenhelme aus Bronze?

Nein. Historische Helme sind aus unterschiedlichen Metallausführungen überliefert, und moderne Repliken werden je nach Modell beispielsweise aus Stahl, Messing oder anderen Metalllegierungen gefertigt.

Wo finde ich Helmständer für einen Keltenhelm?

Helmständer und weiteres Zubehör findest Du gesammelt bei unserem Helmzubehör.