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Römische Speere, Pila, Lanzen & Stangenwaffen

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Hier findest du römische Speere und Wurfwaffen nach antiken Vorbildern, darunter Pila, Langspeere, Speerspitzen und weitere römische Stangenwaffen. Das Pilum zählt zu den bekanntesten Waffen der römischen Legionäre, während daneben auch einfachere Stoß- und Wurfspeere verwendet wurden. Die angebotenen Repliken unterscheiden sich bei Länge, Spitzenform, Material, Schaftkonstruktion und historischer Einordnung.

Bei der Auswahl solltest du besonders auf Gesamtlänge, Speerspitze, Schaftmaterial und vorgesehene Verwendung achten. Ein Pilum ist konstruktiv nicht dasselbe wie ein gewöhnlicher Lang- oder Stoßspeer. Auch eine stumpfe beziehungsweise ungeschärfte Spitze bedeutet nicht automatisch, dass eine Replik für Schaukampf oder Wurftraining geeignet ist. Maßgeblich sind immer die Angaben des jeweiligen Artikels.

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Römische Speere, Pila und Wurfwaffen

Speere und Wurfwaffen gehörten über viele Jahrhunderte zur römischen Militärausrüstung. Besonders bekannt ist das Pilum, der charakteristische Wurfspeer der Legionäre. Daneben wurden unterschiedliche Stoßspeere, Lanzen und leichtere Wurfwaffen verwendet. Form und Einsatz änderten sich im Verlauf der römischen Republik, Kaiserzeit und Spätantike.

In dieser Warengruppe findest du deshalb nicht nur Pila, sondern auch andere römische Speerformen, vollständige Langspeere und je nach Sortiment einzelne Speerspitzen beziehungsweise Bauteile. Für eine historisch eingegrenzte Darstellung sollte immer das konkrete Vorbild des jeweiligen Produktes berücksichtigt werden.

Was ist ein Pilum?

Das Pilum ist ein römischer Wurfspeer, der besonders eng mit der Bewaffnung der Legionäre verbunden ist. Charakteristisch ist die Kombination aus Holzschaft und einem vergleichsweise langen eisernen Schaft beziehungsweise Hals, der in einer kleinen, häufig pyramidenförmigen Spitze endet.

Erhaltene Pilumköpfe zeigen, dass dieser Metallteil erheblich länger sein konnte als die eigentliche Spitze. Ein Fund aus Hod Hill in Britannien besitzt beispielsweise einen über 60 cm langen erhaltenen Eisenkopf beziehungsweise Schaft. Das vollständige Pilum konnte insgesamt ungefähr zwei Meter lang sein.

Die kleine Spitze und der lange Eisensteg unterschieden das Pilum deutlich von einem gewöhnlichen Speer mit breitem Blatt. Beim Auftreffen konnte die Konstruktion tief in einen Schild eindringen. Bei bestimmten Ausführungen konnte sich der lange Eisensteg außerdem unter Belastung verbiegen.

Pilum und gewöhnlicher Speer sind nicht dasselbe

Ein römischer Speer mit ausgeprägtem blattförmigem Speerkopf sollte nicht allein deshalb als Pilum bezeichnet werden, weil er aus der römischen Epoche stammt.

Das Pilum besitzt eine charakteristische Konstruktion mit relativ kleiner Spitze und langem Metallsteg. Ein Stoß- oder Langspeer besitzt dagegen typischerweise eine Speerspitze unmittelbar am Holzschaft beziehungsweise eine vergleichsweise kurze Tülle mit ausgeprägterem Blatt.

Diese Unterscheidung ist auch bei modernen Repliken wichtig. Ein Produktname wie „römischer Langspeer“, „Hasta“, „Lanze“ oder „Pilum“ sollte sich nach der tatsächlichen Konstruktion und dem historischen Vorbild richten.

Römische Lang- und Stoßspeere

Neben dem Pilum waren in römischen militärischen Zusammenhängen auch einfachere Speere gebräuchlich. Solche Waffen konnten zum Stoßen, teilweise aber auch zum Werfen verwendet werden. Besonders bei Auxiliar- und Kavallerietruppen begegnen andere Speerformen als das klassische Legionärspilum.

Ein moderner römischer Langspeer kann entsprechend eine lange blattförmige Stahlspitze und einen Holzschaft besitzen. Im Sortiment befindet sich beispielsweise ein zweiteiliger römischer Langspeer mit einer Gesamtlänge von etwa 230 cm und einer etwa 50 cm langen vollständigen Spitze.

Bei solchen Modellen sollte geprüft werden, ob sich die Bezeichnung auf ein konkretes archäologisches Vorbild stützt oder ob es sich um eine allgemein römisch inspirierte Speerreplik handelt.

Hasta, Lancea und moderne Produktbezeichnungen

Antike lateinische Begriffe für Speer- und Wurfwaffen lassen sich nicht immer eins zu eins auf moderne Produktkategorien übertragen. Begriffe wie Hasta, Lancea und Pilum stehen für unterschiedliche Waffen beziehungsweise Verwendungen, können in antiken Quellen aber je nach Zeit und Zusammenhang unterschiedlich gebraucht werden.

Für den Kauf ist deshalb die tatsächliche Konstruktion wichtiger als allein der lateinische Name. Gesamtlänge, Speerspitze, Schaft und konkreter historischer Bezug geben wesentlich besser darüber Auskunft, welche Waffe vorliegt.

Römische Speerspitzen

Neben vollständigen Speeren können einzelne Speerspitzen für Rekonstruktionen oder eigene Schaftprojekte angeboten werden. Archäologische römische Speerspitzen weisen unterschiedliche Formen auf. Neben schmalen Spitzen sind auch breitere, blattförmige Exemplare bekannt.

Eine einzelne Speerspitze ist nicht automatisch für jeden Schaft geeignet. Entscheidend sind insbesondere Tüllendurchmesser, Tiefe der Tülle, Schaftdurchmesser und Befestigungsart.

Wenn ein eigener Schaft verwendet werden soll, muss dieser gegebenenfalls an die Tülle angepasst werden. Eine lockere oder lediglich aufgesteckte Verbindung ist für eine belastete Verwendung nicht ausreichend.

Speerschaft und zweiteilige Konstruktion

Historische Speere besaßen einen durchgehenden Holzschaft. Moderne Repliken können dagegen aus Transportgründen zweiteilig gefertigt und beispielsweise über ein Gewinde verbunden sein.

Eine solche Konstruktion erleichtert Transport und Lagerung erheblich, ist aber eine moderne praktische Lösung und keine historische Besonderheit. Bei einer möglichst originalgetreuen Rekonstruktion sollte dieser Unterschied berücksichtigt werden.

Bei separaten Speerschäften sind vor allem Länge, Durchmesser und Form des Endes relevant. Der Schaft muss konstruktiv zur Tülle der vorgesehenen Speerspitze passen.

Plumbata – spätantike Wurfpfeile

In der Spätantike wurden neben Speeren auch kleinere bleibeschwerte Wurfpfeile verwendet, die als Plumbatae beziehungsweise Martiobarbuli bezeichnet werden. Sie unterscheiden sich deutlich vom langen Pilum.

Eine Plumbata besitzt einen vergleichsweise kurzen Schaft, eine Metallspitze und ein Bleigewicht. Häufig gehört außerdem eine Befiederung zur Konstruktion. Falls entsprechende Repliken Bestandteil unseres Sortiments sind, werden sie aufgrund ihrer römischen militärischen Verwendung ebenfalls in dieser Warengruppe geführt.

Gesamtlänge, Spitzenlänge und Gewicht vergleichen

Bei Speeren sind Gesamtlänge und Gewicht besonders wichtig. Ein mehr als zwei Meter langer Speer verhält sich bei Transport, Ausstellung und Handhabung völlig anders als ein kurzer Wurfspeer oder eine Plumbata.

Auch bei der Speerspitze sollte zwischen der sichtbaren Blattlänge und der gesamten Metallkonstruktion einschließlich Tülle beziehungsweise Schaft unterschieden werden. Produktangaben sollten deshalb genau miteinander verglichen werden.

Bei zweiteiligen Modellen ist außerdem die Transportlänge interessant. Sie kann erheblich geringer sein als die vollständig montierte Gesamtlänge.

Stahlspitze und Holzschaft

Moderne Speerrepliken bestehen häufig aus einer Spitze aus Kohlenstoffstahl beziehungsweise anderem Stahl und einem Holzschaft. Bei historischen Rekonstruktionen sollte berücksichtigt werden, dass Holzart, Schaftform und Verarbeitung je nach Vorbild variieren können.

Unbehandelter beziehungsweise nicht rostfreier Stahl sollte trocken gelagert und bei Bedarf vor Korrosion geschützt werden. Auch Holz sollte nicht dauerhaft feucht gelagert werden, da sich der Schaft verziehen oder beschädigt werden kann.

Dekoration, Reenactment und Schaukampf unterscheiden

Römische Speerrepliken können je nach Modell für Sammlung, Dekoration, Reenactment, Living History, Theater oder andere historische Darstellungen vorgesehen sein. Diese Verwendungszwecke stellen unterschiedliche Anforderungen an Konstruktion und Belastbarkeit.

Eine ungeschärfte Speerspitze bedeutet nicht automatisch, dass ein Speer für Kontakttraining oder Schaukampf geeignet ist. Besonders verschraubte beziehungsweise zweiteilige Schäfte können beispielsweise für Transport und Präsentation sinnvoll sein, ohne für starke seitliche Belastungen ausgelegt zu sein.

Eine entsprechende Schaukampfeignung sollte deshalb nur angenommen werden, wenn sie beim konkreten Produkt ausdrücklich angegeben ist.

Altersfreigabe beachten

Je nach Ausführung können römische Speer- und Waffenrepliken einer Altersbeschränkung unterliegen. Bei entsprechend gekennzeichneten Artikeln erfolgt der Verkauf nur an volljährige Personen und ein Altersnachweis ist erforderlich.

Die konkrete Einstufung richtet sich immer nach dem einzelnen Produkt und nicht pauschal nach der Warengruppe.

Römische Speere mit weiterer Ausrüstung kombinieren

Zur militärischen Darstellung eines römischen Soldaten gehören je nach Zeitraum weitere Waffen und Schutzgegenstände. Gladius, Spatha und Pugio findest du unter Römische Schwerter & Dolche.

Passende römische Schilde & Schildbuckel, Römerhelme und römische Rüstungen werden in eigenen Warengruppen geführt. Marsch-, Lager- und Gebrauchsgegenstände findest du dagegen bei der römischen Alltags- & Lagerausrüstung.

Einen Überblick über alle Bereiche bietet die Hauptwarengruppe Römer & Griechen.

Häufige Fragen zu römischen Speeren & Pila

Was ist der Unterschied zwischen einem Pilum und einem gewöhnlichen Speer?

Das Pilum besitzt typischerweise eine kleine Spitze an einem langen Eisensteg, der mit einem Holzschaft verbunden ist. Ein gewöhnlicher Stoß- oder Langspeer besitzt dagegen meist eine deutlich kürzere Metallkonstruktion mit einer ausgeprägteren Speerspitze beziehungsweise einem Speerblatt.

Wie lang war ein römisches Pilum?

Ein vollständiges Pilum konnte ungefähr zwei Meter lang sein. Länge und Konstruktion unterschieden sich jedoch je nach Typ und Zeitstellung, weshalb es kein einziges verbindliches Standardmaß für alle Pila gibt.

Ist jeder römische Speer ein Pilum?

Nein. Die römische Armee verwendete unterschiedliche Speer- und Wurfwaffen. Ein Pilum bezeichnet eine besondere Wurfspeerkonstruktion und sollte nicht als allgemeiner Name für jeden römischen Speer verwendet werden.

Was ist eine Plumbata?

Eine Plumbata ist eine spätantike bleibeschwerte Wurfwaffe mit kurzem Schaft und Spitze. Sie ist wesentlich kürzer als ein Pilum und gehört zu einer anderen Waffenform.

Kann ich jede Speerspitze auf jeden Holzschaft montieren?

Nein. Tüllendurchmesser, Tiefe und Form der Aufnahme müssen zum Schaft passen. Häufig muss das Schaftende an die konkrete Speerspitze angepasst werden.

Warum sind manche Speere zweiteilig?

Die zweiteilige Konstruktion erleichtert bei modernen Repliken Transport und Lagerung. Sie ist eine praktische moderne Lösung und entspricht nicht automatisch der Konstruktion eines antiken Originals.

Sind stumpfe römische Speere für Schaukampf geeignet?

Nicht automatisch. Eine stumpfe oder ungeschärfte Spitze allein sagt nichts über die Belastbarkeit von Spitze, Schaft und Verbindung aus. Eine Schaukampfeignung sollte nur angenommen werden, wenn sie beim jeweiligen Produkt ausdrücklich angegeben ist.

Wie pflege ich einen römischen Speer?

Stahlteile sollten trocken gehalten und bei nicht rostfreien Oberflächen gegebenenfalls vor Korrosion geschützt werden. Der Holzschaft sollte ebenfalls trocken gelagert und regelmäßig auf Risse, Verzug oder lockere Verbindungen kontrolliert werden.