Mittelalterliche Äxte, Speere & Hellebarden
Suchergebnisse: 1-48 von 110
Axtgürtelhalter mit geschmiedetem Ring
Axtblatt einer Bartaxt
Axtblatt einer Gotland-Wikingeraxt
Axtblatt einer Hammerkopfaxt
Axtblatt einer Wikingeraxt 04
Axtblatt einer Wikingeraxt 12
Axtblatt einer Wikingeraxt 13
Axtgürtelhalter mit Metallring
Axtstiel aus Hickoryholz
Blattförmige Speerspitze der Antike
Deutsche Hellebarde Dietmar
Deutsche Hellebarde Valtin
Deutsche Mittelalteraxt 15. Jhdt.
Doppelaxt der Walküren
Dänenaxt Ursula
Dänenaxt mit Runenzeichen
Englische Hellebarde Fynn
Englischer Kriegshammer / Rabenschnabel
Flügellanzenspitze L40cm
Flügellanzenspitze für Schaukampf
Frühmittelalterliche Flügelspeer-Spitze 28,5cm
Große frühmittelalterliche Flügelspeer-Spitze aus EN45-Stahl, ca. 61 cm
Handgeschmiedete Dänenaxt – Wikinger Langaxt aus Carbonstahl mit Eschenholzschaft
Hellebarde Endres
Italienischer Bestien-Hammer / Rabenschnabel 14. Jhdt.
Jütland Axt 10 Jhdt.
Kampfaxt Deutschland 11.Jhdt.
Keltische Speerspitze La Tene B-Ware
Keltische Speerspitze aus der La Tene-Zeit
Keltische Speerspitze in Blattform
Kettenbrecher – Handgeschmiedete Speerspitze aus massivem Carbonstahl | Mittelalter Replikat für Deko & Reenactment
Kleine Doppelaxt mit Lederwicklung – Geschmiedete Axt aus Kohlenstoffstahl
Kleine geschmiedete Wurfaxt – handgeschmiedete Axt im historischen Stil, ca. 33,5 cm
Kriegshammer Ditherich
Kräftige Doppelaxt „Nordkrieger“ – Verzierte Doppelkopfaxt aus Kohlenstoffstahl mit Holzgriff & Lederschutz
Kurze Wikinger-Speerspitze m. Verzierungen XH2040
La-Tène Tüllenbeil aus Eisen 10 cm – handgeschmiedeter Beilkopf mit eckiger Tülle
Handgeschmiedeter Beilkopf aus Eisen mit eckiger Tülle
Nach Vorbildern histori…
Lanzenschuh Burghard
Lanzenspitze mit Speerfuß XH2037
Mittelalter Axtblatt scharf
Mittelalterliche Äxte, Speere und Hellebarden
Äxte, Speere und Hellebarden gehörten über viele Jahrhunderte zu den wichtigsten Waffen europäischer Krieger und Fußtruppen. Ihre Formen reichten vom vergleichsweise schlichten Beil und Speer des Frühmittelalters bis zu aufwendig konstruierten Stangenwaffen des Spätmittelalters und der Renaissance.
In dieser Warengruppe findest du mittelalterliche Äxte, Wikingeräxte, Speere, Speerspitzen, Hellebarden und weitere historisch inspirierte Hieb- und Stangenwaffen. Zum Sortiment gehören außerdem einzelne Axtblätter, Schäfte, Gürtelhalter und Zubehör für Sammlung, Gewandung, Reenactment, Living History und kontrollierten Schaukampf.
Die angebotenen Modelle unterscheiden sich deutlich in Bauweise und Verwendungszweck. Einige Artikel sind als dekorative Repliken ausgeführt, andere besitzen geschärfte Schneiden oder Spitzen. Ausschließlich ausdrücklich gekennzeichnete Modelle sind für den jeweils angegebenen Umfang des Schaukampfes vorgesehen.
Äxte und Speere als Waffen verschiedener Epochen
Äxte und Speere waren nicht auf eine einzelne Epoche oder gesellschaftliche Gruppe beschränkt. Speere gehörten bereits in der Antike und im Frühmittelalter zu den weit verbreiteten Waffen und blieben auch im Hoch- und Spätmittelalter von Bedeutung. Sie konnten vergleichsweise einfach hergestellt werden und boten durch ihren langen Schaft eine größere Reichweite als viele Schwerter oder Dolche.
Auch Äxte wurden in unterschiedlichen Formen verwendet. Neben Werkzeugen für Holzarbeiten entstanden gezielt für den bewaffneten Einsatz entwickelte Axtformen. Je nach Zeitstellung und Region unterschieden sie sich bei Axtblatt, Schaftlänge, Gewicht und Schwerpunkt.
Im Spätmittelalter und in der Renaissance gewannen komplexere Stangenwaffen an Bedeutung. Hellebarden kombinierten häufig ein Axtblatt mit einer langen Stoßspitze und einem rückwärtigen Haken oder Schnabel. Dadurch konnten sie je nach Ausführung für Hieb-, Stich- und Zugbewegungen eingesetzt werden.
Mittelalterliche Äxte und historische Beile
Die Bezeichnung „mittelalterliche Axt“ umfasst zahlreiche unterschiedliche Formen. Kleine Beile ließen sich einhändig führen und konnten als Werkzeug oder Seitenwaffe dienen. Größere Kampfäxte besaßen längere Schäfte und waren für kräftige Hiebe ausgelegt.
Typische Formen in unserem Sortiment sind unter anderem:
- Wikingeräxte und frühmittelalterliche Beile
- Bartäxte mit nach unten verlängertem Axtblatt
- ein- und zweihändig geführte Kampfäxte
- spätmittelalterliche Streitäxte
- Doppeläxte und historisch inspirierte Sonderformen
- geschmiedete Axtblätter für die Montage auf einem passenden Schaft
- stumpfe Schaukampfäxte für den jeweils ausgewiesenen Einsatzbereich
- dekorative Äxte für Sammlung, Ausstellung und Gewandung
Der Übergang zwischen Werkzeug und Waffe ist bei historischen Äxten nicht immer allein an der äußeren Form erkennbar. Für eine glaubwürdige Darstellung sollten deshalb Datierung, Abmessungen, Blattstärke und Schaftlänge des jeweiligen Modells berücksichtigt werden.
Wikingeräxte und frühmittelalterliche Darstellungen
Äxte sind besonders eng mit Darstellungen der Wikingerzeit verbunden. Dabei gab es jedoch nicht nur eine einheitliche „Wikingeraxt“. Überlieferte Funde zeigen unterschiedliche Blattgrößen, Schneidenformen und Schaftaufnahmen.
Kleinere Äxte konnten handlich und vielseitig sein, während größere Formen eine längere Schneide und einen entsprechend angepassten Schaft besaßen. Die bekannte Bartaxt erhielt ihre charakteristische Form durch den nach unten verlängerten Bereich des Axtblattes.
Für Reenactment oder Living History sollte eine Wikingeraxt möglichst zur dargestellten Region und Zeit passen. Stark verzierte oder besonders massiv ausgeführte Modelle können sich gut für Sammlung und Dekoration eignen, entsprechen aber nicht automatisch einem bestimmten archäologischen Fund.
Speere, Lanzenspitzen und Speerschäfte
Der Speer gehörte zu den vielseitigsten Waffen der Geschichte. Seine Grundkonstruktion bestand aus einer Spitze aus Metall, die auf einem langen Holzschaft befestigt wurde. Je nach Ausführung konnte ein Speer für den Nahkampf, für Formationen oder in bestimmten Fällen auch als Wurfwaffe vorgesehen sein.
Speerspitzen unterscheiden sich unter anderem in Länge, Breite, Blattprofil und Tülle. Einige Formen sind schmal und spitz ausgeführt, andere besitzen ein breiteres Blatt. Flügellanzen verfügen zusätzlich über seitliche Ansätze unterhalb der Spitze.
In dieser Warengruppe findest du je nach Verfügbarkeit:
- komplette mittelalterliche Speere
- Speerspitzen und Lanzenspitzen ohne Schaft
- Flügellanzen und historisch inspirierte Speerköpfe
- stumpfe Ausführungen für kontrollierte Darstellungen
- geschärfte Spitzen für Sammlung und fachgerechte Nutzung
- Holzschäfte für Speere und weitere Stangenwaffen
Ob ein Speer bereits vollständig montiert geliefert wird, ist in der jeweiligen Artikelbeschreibung angegeben. Bei separat angebotenen Spitzen und Schäften müssen Durchmesser, Tüllenform und vorgesehene Befestigung zueinander passen.
Hellebarden und weitere Stangenwaffen
Hellebarden zählen zu den bekanntesten Stangenwaffen des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. Ihre Köpfe verbinden meist mehrere Funktionselemente: ein seitliches Axtblatt, eine nach vorn oder oben gerichtete Stoßspitze und einen rückwärtigen Haken oder Schnabel.
Hellebarden wurden insbesondere mit Fußtruppen des Spätmittelalters und der Renaissance verbunden. Im Laufe der frühen Neuzeit entwickelten sich manche Ausführungen zunehmend zu repräsentativen Waffen, die von Wachen, Leibgarden oder Amtsträgern getragen wurden.
Neben Hellebarden gehören auch weitere Stangenwaffen in diesen Themenbereich. Dazu zählen je nach Sortiment beispielsweise Partisanen, Gleven, Kriegssensen und verwandte historisch inspirierte Formen.
Aufgrund ihrer Länge benötigen Stangenwaffen ausreichend Platz für Transport, Lagerung und Präsentation. Sie sollten stets so aufbewahrt werden, dass sie nicht umfallen, abrutschen oder unbeabsichtigt erreicht werden können.
Streitkolben, Morgensterne und weitere Hiebwaffen
Ergänzend zu Äxten und Stangenwaffen findest du in dieser Warengruppe auch verschiedene Streitkolben, Morgensterne und Streitflegel. Diese Waffen wirkten nicht in erster Linie durch eine Schneide, sondern durch das Gewicht und die Form ihres Kopfes.
Moderne Repliken können sich in Aufbau und Belastbarkeit erheblich unterscheiden. Insbesondere bewegliche Ketten, schwere Köpfe oder ausgeprägte Spitzen bergen ein hohes Verletzungsrisiko. Solche Artikel sind daher grundsätzlich vorsichtig zu handhaben und nur entsprechend der jeweiligen Produktbeschreibung zu verwenden.
Schaukampfwaffe, Dekorationswaffe oder geschärfte Ausführung?
Bei Äxten, Speeren und Hellebarden ist eine klare Unterscheidung nach dem vorgesehenen Einsatz besonders wichtig. Eine stumpfe Schneide oder abgerundete Spitze reicht allein nicht aus, um eine Waffe für Schaukampf geeignet zu machen.
Dekorative Äxte und Stangenwaffen
Dekorationswaffen sind für Sammlung, Ausstellung, Gewandung, Theater oder historische Raumgestaltung vorgesehen. Ihre Konstruktion ist nicht automatisch für Schläge, Paraden oder andere starke Belastungen ausgelegt.
Schaukampfäxte und Schaukampf-Stangenwaffen
Für Schaukampf vorgesehene Modelle müssen ausdrücklich entsprechend gekennzeichnet sein. Dabei ist zusätzlich die angegebene Schaukampf-Qualitätsklasse beziehungsweise der beschriebene Einsatzbereich zu beachten.
Auch eine ausgewiesene Schaukampfwaffe ist kein ungefährliches Sportgerät. Äxte und Stangenwaffen besitzen ein hohes Gewicht und entwickeln durch ihre Hebelwirkung erhebliche Kräfte. Sie dürfen nur kontrolliert, mit geeigneter Schutzausrüstung und entsprechend dem eigenen Ausbildungsstand eingesetzt werden.
Geschärfte Äxte und Speerspitzen
Geschärfte Ausführungen werden in der jeweiligen Produktbeschreibung ausdrücklich als scharf oder geschärft bezeichnet. Sie sind nicht für Schaukampf bestimmt und erfordern eine besonders vorsichtige Handhabung, einen sicheren Transport und eine geschützte Aufbewahrung.
Für Reenactment, Living History und Mittelaltermarkt
Mittelalterliche Äxte, Speere und Hellebarden können die Darstellung eines Kriegers, Wikingers, Soldaten, Landsknechts oder Angehörigen einer spätmittelalterlichen Fußtruppe ergänzen. Entscheidend ist, dass Waffenform und Ausführung zur dargestellten Epoche und Region passen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- Reenactment und Living History
- Mittelaltermärkte und historische Feste
- Schaukampf und einstudierte Vorführungen
- Lagerdarstellungen und Vereinsveranstaltungen
- historisch inspirierte Gewandung
- Theater, Film und Fotografie
- Sammlung, Ausstellung und Mittelalter-Dekoration
Bei streng quellenorientierten Darstellungen sollten Form, Material, Maße und Verarbeitung mit den Anforderungen der jeweiligen Gruppe abgestimmt werden. Eine historisch inspirierte Replik eignet sich nicht automatisch für jede konkrete Darstellung.
Auch Veranstalter können eigene Regelungen zum Tragen, Transportieren oder Präsentieren von Waffen vorgeben. Informiere dich deshalb vor einer Veranstaltung über die geltenden Bestimmungen.
Äxte, Speere und Hellebarden für LARP
Stahlwaffen eignen sich grundsätzlich nicht für reguläre LARP-Kämpfe. Dort werden üblicherweise speziell gepolsterte und entsprechend konstruierte LARP-Waffen verlangt.
Historische Repliken aus Stahl können je nach Veranstaltung als Bestandteil einer Gewandung, als Lagerdekoration oder für eine kontrollierte Ausstellung zulässig sein. Entscheidend sind immer die Regeln des Veranstalters und eine sichere Aufbewahrung außerhalb von Kampfsituationen.
Axtblätter, Speerspitzen und Schäfte richtig auswählen
Einzelne Axtblätter, Speerspitzen und Holzschäfte bieten die Möglichkeit, eine Waffe zu vervollständigen oder einen vorhandenen Schaft zu ersetzen. Dabei müssen die einzelnen Komponenten technisch zueinander passen.
Zu beachten sind insbesondere:
- Innendurchmesser und Form der Tülle
- Maße und Querschnitt des Holzschaftes
- vorgesehene Schaftlänge
- Gewicht und Schwerpunkt des Waffenkopfes
- Art der Befestigung
- vorgesehener Einsatzbereich
Die Montage muss dauerhaft und belastbar ausgeführt werden. Ein nur lose aufgestecktes oder unzureichend befestigtes Axtblatt kann sich bei Bewegung vom Schaft lösen und schwere Verletzungen verursachen.
Vor allem bei einer geplanten Verwendung im Schaukampf sollte die Montage ausschließlich von einer fachkundigen Person durchgeführt und anschließend sorgfältig geprüft werden. Ein selbst montierter Artikel ist nicht allein deshalb schaukampftauglich, weil einzelne Bauteile stumpf ausgeführt sind.
Materialien und Verarbeitung
Die Köpfe und Spitzen historischer Waffenrepliken bestehen meist aus Stahl oder Federstahl. Je nach Artikel können sie geschmiedet, gehärtet, geschliffen, poliert oder mit einer dunkleren Oberfläche versehen sein.
Schäfte werden häufig aus Esche oder anderen belastbaren Holzarten gefertigt. Holz ist ein Naturmaterial und kann Unterschiede bei Maserung, Farbton und Oberflächenstruktur aufweisen. Leichte Abweichungen gehören deshalb zum natürlichen Erscheinungsbild.
Bei der Auswahl solltest du unter anderem auf folgende Angaben achten:
- Material von Kopf, Spitze und Schaft
- Gesamtlänge und Schaftlänge
- Gewicht und Schwerpunkt
- Schärfegrad von Schneide oder Spitze
- Klingen- beziehungsweise Blattstärke
- Art der Befestigung am Schaft
- angegebene Schaukampfklasse oder Nutzung
Pflege von Stahl und Holz
Viele historische Waffenrepliken bestehen aus nicht rostfreiem Stahl. Feuchtigkeit, Handschweiß und ungeeignete Lagerbedingungen können deshalb Korrosion verursachen.
Für eine lange Lebensdauer empfehlen wir:
- Stahlteile nach Gebrauch trocken und sauber abzuwischen
- nicht rostfreie Oberflächen dünn mit geeignetem Pflegeöl zu schützen
- Schneiden und Spitzen nicht mit bloßen Händen unnötig zu berühren
- Holzschäfte trocken und vor starker Hitze zu lagern
- Schäfte regelmäßig auf Risse, Splitter und Verformungen zu kontrollieren
- Metallteile und Befestigungen auf festen Sitz zu prüfen
- aggressive Polituren und scheuernde Reinigungsmittel zu vermeiden
Holz kann bei zu hoher Feuchtigkeit aufquellen und bei sehr trockener oder heißer Lagerung schwinden beziehungsweise Risse entwickeln. Lange Waffen sollten deshalb nicht dauerhaft an feuchten Außenwänden, unmittelbar neben Heizkörpern oder ungeschützt im Freien gelagert werden.
Transport und sichere Aufbewahrung
Äxte, Speere und Hellebarden müssen so transportiert werden, dass Schneiden, Spitzen und Haken niemanden gefährden. Geeignete Schutzkappen, Klingenschützer oder stabile Umhüllungen reduzieren das Verletzungsrisiko und schützen zugleich die Oberfläche.
Aufgrund ihrer Länge sollten Speere und Stangenwaffen gegen Verrutschen und Umfallen gesichert werden. Bei der Wandpräsentation sind stabile Halterungen erforderlich, die dem Gewicht und der Form der jeweiligen Waffe entsprechen.
Scharfe, spitze oder schwere Waffen müssen außerhalb der Reichweite von Kindern und unbefugten Personen aufbewahrt werden.
Sicherheitshinweise
Mittelalterliche Waffenrepliken sind keine Spielzeuge. Auch stumpfe Äxte, abgerundete Speerspitzen und dekorative Hellebarden können durch ihr Gewicht, ihre Form und ihre Hebelwirkung erhebliche Verletzungen verursachen.
- Verwende eine Waffe nur für den ausdrücklich angegebenen Zweck.
- Setze Dekorationswaffen nicht für Schaukampf oder Belastungstests ein.
- Kontrolliere Schaft, Waffenkopf und Befestigungen vor jeder Verwendung.
- Verwende beschädigte, gelockerte oder verformte Artikel nicht weiter.
- Trage beim Schaukampf geeignete Schutzkleidung und Schutzausrüstung.
- Halte ausreichend Abstand zu Zuschauern und unbeteiligten Personen.
- Beachte die Regeln der jeweiligen Veranstaltung oder Schaukampfgruppe.
- Sichere Schneiden und Spitzen bei Transport und Lagerung.
- Bewahre Waffen für Kinder und unbefugte Personen unzugänglich auf.
Häufige Fragen zu Äxten, Speeren und Hellebarden
Ist eine stumpfe Axt automatisch für Schaukampf geeignet?
Nein. Neben der Schneide sind auch Material, Konstruktion, Befestigung des Axtblattes und Belastbarkeit entscheidend. Nur ausdrücklich als schaukampftauglich gekennzeichnete Modelle dürfen entsprechend ihrer angegebenen Qualitätsklasse verwendet werden.
Welche Axt eignet sich für Reenactment?
Das hängt von der dargestellten Epoche, Region und Person ab. Für eine frühmittelalterliche oder wikingerzeitliche Darstellung kommen andere Axtformen infrage als für einen spätmittelalterlichen Soldaten. Beachte die zeitliche Einordnung in der jeweiligen Artikelbeschreibung.
Werden Speerspitzen mit einem Schaft geliefert?
Nicht immer. Einige Artikel sind vollständige Speere, andere bestehen ausschließlich aus der Spitze. Der genaue Lieferumfang ist bei jedem Produkt angegeben.
Was unterscheidet eine Hellebarde von einem Speer?
Ein Speer besitzt im Wesentlichen eine Stoßspitze auf einem langen Schaft. Eine Hellebarde kombiniert dagegen meist eine Stoßspitze mit einem seitlichen Axtblatt und einem rückwärtigen Haken oder Schnabel.
Sind die Äxte und Speerspitzen geschärft?
Das unterscheidet sich je nach Artikel. Im Sortiment befinden sich stumpfe, dekorative, schaukampftaugliche und geschärfte Ausführungen. Verbindlich sind die Angaben in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Kann ich ein Axtblatt selbst auf einen Schaft montieren?
Grundsätzlich können separat angebotene Axtblätter mit einem passenden Schaft verbunden werden. Die Montage muss jedoch fachgerecht, dauerhaft und belastbar ausgeführt werden. Für Schaukampfzwecke ist eine besonders sorgfältige Prüfung erforderlich.
Wie pflege ich eine mittelalterliche Axt oder Speerspitze?
Nicht rostfreie Stahlteile sollten sauber, trocken und leicht eingeölt aufbewahrt werden. Holzschäfte benötigen eine trockene Lagerung und sollten regelmäßig auf Risse, Splitter und lockere Verbindungen kontrolliert werden.
Sind Äxte und Speere aus Stahl für LARP geeignet?
Für reguläre LARP-Kämpfe sind Stahlwaffen nicht geeignet. Dort werden üblicherweise speziell gepolsterte LARP-Waffen verwendet. Ob eine Stahlreplik als Teil der Gewandung oder Lagerausstattung mitgeführt werden darf, richtet sich nach den Regeln des Veranstalters.