Mittelalterliche Armbrüste – Repliken & Dekoration
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Große mittelalterliche Armbrust – Replik aus dem 15. Jahrhundert mit drei Bolzen
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Mittelalterliche Armbrust L62 cm mit Pfeil – Dekorative Armbrust Replik aus Holz & Metall (15. Jahrhundert)
Mittelalterliche Balester-Armbrust (Kugelschnepper)
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Zahnwinde für Armbrust des 14. Jhdt.
mittelalterliche Armbrust mit Bolzen 14. Jhdt.
mittelalterliche Armbrust mit Bolzen L70cm
Mittelalterliche Armbrüste als Repliken und Sammlerstücke
Die Armbrust gehört zu den bekanntesten Fernwaffen des europäischen Mittelalters. Im Unterschied zum Handbogen ist ihr Bogen quer auf einem länglichen Schaft befestigt. Die gespannte Sehne wird von einer mechanischen Haltevorrichtung aufgenommen und erst durch die Betätigung des Abzugs freigegeben.
In dieser Warengruppe findest du mittelalterliche Armbrüste in unterschiedlichen Größen, Bauformen und Ausstattungen. Die Auswahl reicht von kompakten dekorativen Modellen bis zu größeren Rekonstruktionen, deren Gestaltung sich an historischen Armbrüsten des 14. und 15. Jahrhunderts orientiert.
Die angebotenen Armbrüste sind in erster Linie als historische Dekoration, Sammlerstück oder Ausstattungsgegenstand für eine mittelalterliche Darstellung vorgesehen. Ob ein Modell vollständig nicht schussfähig oder in begrenztem Umfang funktionsfähig ist, wird in der jeweiligen Produktbeschreibung ausdrücklich angegeben.
Aufbau einer mittelalterlichen Armbrust
Eine klassische Armbrust besteht im Wesentlichen aus dem Bogen, der Sehne, dem Schaft beziehungsweise der Säule, einer Haltevorrichtung für die gespannte Sehne und einem Abzug. Der Armbrustbolzen wird auf der Oberseite des Schaftes aufgelegt und durch das Lösen der Sehne nach vorne beschleunigt.
Bei vielen mittelalterlichen Ausführungen wurde die Sehne von einer drehbaren Nuss gehalten. Diese konnte aus Horn, Geweih, Metall oder anderen belastbaren Materialien bestehen. Durch das Betätigen des Abzugs wurde die Nuss freigegeben und die Sehne löste sich.
Armbrustbolzen sind meist kürzer und kräftiger als gewöhnliche Bogenpfeile. Form, Länge und Spitze konnten sich je nach Zeitstellung und vorgesehenem Verwendungszweck deutlich unterscheiden.
Armbrüste im Hoch- und Spätmittelalter
Armbrüste wurden im europäischen Mittelalter sowohl im Krieg als auch bei der Jagd eingesetzt. Ein wesentlicher Vorteil bestand darin, dass die gespannte Sehne mechanisch gehalten wurde. Dadurch musste der Schütze die Zugkraft nicht während des Zielens mit den Armen aufrechterhalten.
Das Spannen erforderte jedoch mehr Zeit als bei einem gewöhnlichen Handbogen. Mit zunehmender Stärke der Bögen wurden deshalb unterschiedliche Spannhilfen entwickelt. Dazu gehörten einfache Gürtelhaken, Spannhebel, der sogenannte Geißfuß sowie Seil- und Zahnradwinden.
Insbesondere bei schweren Armbrüsten mit kräftigen Stahlbögen war eine mechanische Spannvorrichtung erforderlich. Die Spanntechnik beeinflusste deshalb auch die Konstruktion des Schaftes, des Steigbügels und der Befestigungspunkte.
Dekorative Armbrüste in unterschiedlichen Größen
Kompakte Dekoarmbrüste eignen sich besonders für kleinere Sammlungen, Wanddekorationen oder die Präsentation zusammen mit anderen historischen Waffenrepliken. Sie besitzen häufig einen verzierten Holzschaft, Metallbeschläge und einen passenden dekorativen Pfeil oder Bolzen.
Größere Modelle wirken durch ihren breiten Bogen und den längeren Holzschaft deutlich eindrucksvoller. Sie können als einzelnes Schaustück verwendet oder mit Schwertern, Äxten, Schilden und anderen mittelalterlichen Ausrüstungsgegenständen kombiniert werden.
Die Größe einer Armbrustreplik sagt dabei nichts über ihre Funktionsfähigkeit aus. Auch große Modelle können ausschließlich zu Dekorationszwecken hergestellt sein. Maßgeblich sind immer die Angaben des jeweiligen Artikels.
Historische Rekonstruktionen des 14. und 15. Jahrhunderts
Aufwendigere Armbrustrepliken besitzen häufig einen massiven Holzschaft, einen Stahlbogen, einen Steigbügel und einen deutlich erkennbaren Abzugsmechanismus. Je nach Modell gehören ein oder mehrere Bolzen zum Lieferumfang. Teilweise können passende historische Spannvorrichtungen zusätzlich bestellt werden.
Die Ausführungen orientieren sich an verschiedenen historischen Vorbildern und Zeitstellungen. Unterschiede bestehen unter anderem bei der Form des Schaftes, der Stärke und Breite des Bogens, der Abzugskonstruktion, den Beschlägen und der vorgesehenen Spannmethode.
Auch bei einer optisch aufwendigen Rekonstruktion handelt es sich nicht automatisch um eine für den regelmäßigen Schießbetrieb vorgesehene Armbrust. Viele Modelle dienen ausschließlich der historischen Darstellung und Dekoration oder besitzen nur eine eingeschränkte Funktionsfähigkeit und Zielgenauigkeit.
Balester und Kugelschnepper
Eine besondere Form der Armbrust ist der Balester, der auch als Kugelschnepper, Vogelschnepper oder Kugelarmbrust bezeichnet wird. Im Gegensatz zur klassischen Bolzenarmbrust wurde diese leichtere Armbrustform für das Verschießen von Kugeln oder kleinen Geschossen entwickelt.
Nachbildungen solcher Sonderformen ergänzen eine Sammlung um eine weniger bekannte Variante der historischen Armbrust. Aufgrund ihrer besonderen Konstruktion und eingeschränkten Funktion sind sie vor allem als Sammler- und Dekorationsstücke gedacht.
Dekorative Replik oder eingeschränkt funktionsfähige Armbrust?
Die Armbrüste dieser Warengruppe lassen sich nicht pauschal hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit beurteilen. Grundsätzlich können drei Arten unterschieden werden:
- vollständig nicht schussfähige Dekoarmbrüste,
- bewegliche Repliken mit einer nur darstellenden Mechanik,
- eingeschränkt funktionsfähige Modelle, die dennoch nicht für regelmäßiges Schießtraining bestimmt sind.
Eine bewegliche Sehne oder ein auslösbarer Mechanismus bedeutet nicht, dass die Armbrust für das sportliche Schießen geeignet ist. Beachte daher stets die Verwendungshinweise des jeweiligen Herstellers und der Artikelbeschreibung.
Die passende Mittelalterarmbrust auswählen
Vor der Bestellung solltest du überlegen, wie und wo du die Armbrust verwenden möchtest. Für eine kleinere Wandfläche kann ein kompaktes Dekorationsmodell geeigneter sein. Als zentrales Ausstellungsstück empfiehlt sich dagegen häufig eine größere Rekonstruktion mit einem breiten Bogen und historischen Beschlägen.
Folgende Angaben helfen dir bei der Auswahl:
- Gesamtlänge und Bogenbreite,
- Material von Schaft, Bogen und Beschlägen,
- historische Zeitstellung und Bauform,
- nicht schussfähige oder eingeschränkt funktionsfähige Ausführung,
- Anzahl und Ausführung der enthaltenen Bolzen,
- enthaltene oder separat erhältliche Spannvorrichtung,
- Lieferzustand und gegebenenfalls erforderliche Montage.
Kontrolliere vor der Bestellung auch, ob ausreichend Platz für die Präsentation vorhanden ist. Bei Armbrüsten ist neben der Gesamtlänge insbesondere die Breite des Bogens zu berücksichtigen.
Aufbewahrung und Präsentation
Eine Armbrustreplik sollte stabil und gegen Herunterfallen gesichert präsentiert werden. Für die Wandmontage eignen sich belastbare Halterungen, die das Gewicht am Schaft aufnehmen. Die Armbrust sollte nicht ausschließlich an der Sehne aufgehängt werden.
Bei einer frei stehenden Präsentation ist ein ausreichend stabiler Waffen- oder Armbrustständer erforderlich. Scharfe Kanten, Bolzenspitzen und bewegliche Bauteile sollten nicht frei in Lauf- oder Griffbereiche hineinragen.
Armbrüste mit abnehmbaren oder lose beiliegenden Bolzen sollten so aufbewahrt werden, dass die Bolzen nicht herunterfallen oder unbeabsichtigt entnommen werden können.
Pflege von Holz und Metall
Holzschäfte sollten trocken gelagert und vor starken Temperaturschwankungen sowie dauerhafter direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Staub kann mit einem trockenen oder nur leicht angefeuchteten weichen Tuch entfernt werden.
Unbehandelte und nicht rostfreie Metallteile können mit der Zeit Flugrost ansetzen. Falls dies für das jeweilige Modell empfohlen wird, können Stahlbogen und Beschläge sparsam mit einem geeigneten Pflegeöl behandelt werden. Öl sollte nicht auf Sehne, Holzverleimungen oder empfindliche Oberflächen gelangen.
Vor jeder Handhabung sollten Sehne, Bogen, Abzug und lose Beschläge auf sichtbare Schäden kontrolliert werden. Eine beschädigte oder gelockerte Armbrust sollte nicht gespannt werden.
Häufige Fragen zu mittelalterlichen Armbrüsten
Sind die mittelalterlichen Armbrüste schussfähig?
Viele Modelle sind reine Dekorationsgegenstände und ausdrücklich nicht schussfähig. Einzelne Armbrüste können eine bewegliche oder eingeschränkt funktionsfähige Mechanik besitzen, sind aber dennoch nicht für regelmäßiges Schießtraining vorgesehen. Maßgeblich ist immer die jeweilige Produktbeschreibung.
Ist ein Bolzen im Lieferumfang enthalten?
Bei vielen Armbrustrepliken gehört mindestens ein dekorativer Bolzen zum Lieferumfang. Einige größere Modelle werden mit mehreren Bolzen angeboten. Die genaue Anzahl findest du in den Angaben des jeweiligen Artikels.
Wird die Armbrust vollständig montiert geliefert?
Das hängt vom Modell ab. Bei einigen Armbrüsten wird der Bogen aus Gründen des sicheren Versands demontiert geliefert und muss anschließend am Schaft befestigt werden. Hinweise zur Lieferung und Montage stehen direkt in der Produktbeschreibung.
Kann ich die Armbrust für Reenactment verwenden?
Als Ausstattungs- und Präsentationsgegenstand kann eine entsprechend geeignete Armbrustreplik eine mittelalterliche Darstellung ergänzen. Ob sie bei einer konkreten Veranstaltung mitgeführt werden darf, richtet sich nach den Vorgaben des Veranstalters. Für Schaukampf oder den Beschuss von Personen sind die angebotenen Armbrüste nicht vorgesehen.
Sind Spannvorrichtungen enthalten?
Spannhebel, Geißfüße, Seilwinden oder Zahnradwinden gehören nur dann zum Lieferumfang, wenn dies ausdrücklich angegeben ist. Passende Spannvorrichtungen können bei einzelnen Modellen separat angeboten werden.
Ist für die Bestellung ein Altersnachweis erforderlich?
Bei entsprechend gekennzeichneten Armbrüsten ist ein Altersnachweis erforderlich. Den jeweiligen Hinweis findest du in der Produktbeschreibung und während des Bestellvorgangs.